Foto: Stadt Geesthacht
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Geesthacht (LOZ). Mit einem Klick zu Wohngeldantrag, Geburts- oder Heiratsurkunde: Dieser ganz niedrigschwellige Zugang zu Verwaltungsleistungen ist im Geesthachter Rathaus in vielen Bereichen noch Zukunftsmusik, aber klar formuliertes Ziel. Die Verwaltung möchte und muss digitaler werden.

„Das bedeutet aber nicht, dass Anträge und Vorgänge künftig nur noch digital möglich sein werden“, betont Geesthachts Digitalisierungsmanager Julian Steinke, der die digitale Transformation in der Verwaltung der Elbestadt voranbringt. „Wir bauen zielgruppenorientiert Angebote aus. Das heißt, wer seine Angelegenheiten online abwickeln möchte, soll dazu künftig Gelegenheit erhalten. Wer weiterhin den persönlichen oder telefonischen Kontakt zur Verwaltung bevorzugt, wird diesen ebenfalls erhalten. Digitalisierung bedeutet nicht Ausgrenzung, sondern eine Vervielfältigung der Möglichkeiten.“

Eine dieser zusätzlichen Möglichkeiten, die bereits kommendes Jahr den Service des Rathauses verbessern könnte: Julian Steinke möchte, wenn nach dem Finanzausschuss auch die Ratsversammlung sein Budget 2023 freigibt, eine Online-Terminvergabe für die Fachdienste des Rathauses einführen. „Ich denke, viele Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende würden das als einen weiteren Schritt in Richtung Kundenfreundlichkeit empfinden“, sagt Julian Steinke. „Als Stadtverwaltung verfolgen wir eine digitale Strategie für Geesthacht, die viele unterschiedliche Bausteine enthält, durch die sich die Servicequalität für Bürgerinnen und Bürger sowie das Arbeitsumfeld unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessern sollen – und die Online-Terminvergabe beinhaltet beides: Eine Verbesserung für die Einwohnenden und die Mitarbeitenden.“

Ein weiteres Beispiel für diese Win-Win-Situation: Geplant ist ein eigenes Karriereportal auf www.geesthacht.de mit online Bewerbungsmöglichkeiten. Durch ein solches Portal würde nicht nur die Schwelle für künftige Bewerberinnen und Bewerber niedriger, sondern auch der Verwaltungsaufwand für Rathausmitarbeitende reduziert. „Darüber hinaus arbeiten wir an der Erweiterung des Angebots auf der städtischen Website. Möglich ist es zum Beispiel, verschiedene Formate der Bürgerbeteiligung über unsere Internetseite laufen zu lassen und dadurch Zugang sowie Teilhabe zu erleichtern. Erste Schritte sind wir in diesem Bereich bereits gegangen, zum Beispiel mit der Online-Befragung zum Thema Inklusion oder der Online-Information zur Sanierung in Düneberg“, sagt Julian Steinke.

Ein weiteres großes Vorhaben: Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), zu der Geesthacht - wie alle Kommunen Deutschlands – verpflichtet, aber auch von den Vorbereitungen und Umsetzungen Dritter abhängig sei. „Beim OZG geht es darum, dass möglichst alle Verwaltungsleistungen künftig online abrufbar und nutzbar sein sollen. Im Geesthachter Rathaus bieten wir aber nur einen Bruchteil dieser Leistungen selber an, andere werden beispielsweise über Landes- und Bundesbehörden abgewickelt. Das macht die Umsetzung des OZG kompliziert, aber natürlich nicht weniger wichtig“, erklärt Julian Steinke. Denn sind die organisatorischen und technischen Hürden genommen, würde beispielsweise die Beantragung eines Parkausweises, die Meldung einer verlorenen Geldbörse sowie die Bekanntgabe einer neuen Wohnadresse oder eines neuen Gewerbes bequem und schnell per Mausklick am heimischen PC möglich.

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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