Schwarzenbek (LOZ). Auf Einladung des Verbrüderungskomitees der Stadt Sierre zum St. Katharinenmarkt am 21. November, fuhren Bürgermeister Norbert Lütjens, Bürgervorsteher Rüdiger Jekubik, die Kulturbeauftragte Vera Kipke und Barbara Schicke, ehemalige Lehrerin an der GGS und damals für die Schüleraustausche mit den Partnerstädten zuständig, in die Schweizer Partnerstadt.
Der St. Katharinenmarkt entstand ursprünglich, um den Milchbauern, Winzern und weiterem Handwerk der umliegenden Dörfer einen zentralen Verkaufsknotenpunkt ihrer Produkte im Tal zu ermöglichen. Nach der Sommer- und Erntezeit gelegen, sicherte er den Bauern ein Einkommen über den Winter. Heute ist der Markt ein vielfältiger Ort und Teil ganzer Festtage rund um das St. Katharinenfest. Das Verbrüderungskomitee aus Sierre nutzt alljährlich das große Besucheraufkommen, auch aus den Umlagen, um auf ihre Arbeit und die europäische Verständigung aufmerksam zu machen. Jedes Jahr im Wechsel hat dabei eine Partnerstadt die Gelegenheit sich und seine Stadt vorzustellen.
Für den Bürgermeister und Bürgervorsteher war es die erste Fahrt in die Schweizer Partnerstadt. Bei einem Treffen mit Pierre Berthod, Bürgermeister in Sierre, hatten sie Gelegenheit Einblicke in die Verwaltung und Strukturen vor Ort zu bekommen. Ebenso konnten sie sich bei abendlichen Runden vom großen Engagement des Verbrüderungskomitees überzeugen und einen starken Partner in der Weiterführung des europäischen Gedankens kennenlernen.