AOK und der RRC brachten Familien in Bewegung: ‚Tag des Sports‘ im Ratzeburger Ruderclub sorgte für Begeisterung

Im Vereinsachter des RRC legte sich auch Thomas Lange (Vorsitzender vom RRC, 3. von vorne) am ‚Tag des Sports‘ ordentlich in die Riemen bevor die Familien die Boote ‚entern‘ konnten. Foto: AOK/hfr
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Ratzeburg (LOZ). Erschöpft, aber glücklich – so sahen die Gesichter der Eltern und Kinder aus, wenn sie aus dem Ruderboot stiegen oder ihre Trockenübungen auf dem Ergometer beendet hatten. Den Rudersport kennenzulernen und auszuprobieren, war für viele ein tolles Erlebnis. Gemeinsam mit der AOK NordWest hatte der RRC den Aktionstag unter dem Motto ‚Familien in Bewegung‘ am und auf dem Ratzeburger See veranstaltet, der anlässlich des gestrigen landesweiten ‚Tag des Sports‘ stattfand.

Die vielen Besucher waren begeistert vom gemeinsamen Aktionstag des Ratzeburger Ruderclubs (RRC) und der AOK NordWest. Den Auftakt bildete eine Regatta mit Ruderinnen und Ruderern vom Lübecker Ruderclub, der Lübecker Rudergesellschaft und Ruderer aus Hamburg: Vom Einer bis zum Achter war alles am Start. Den Startschuss gaben dazu AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch und RRC-Vorsitzender Thomas Lange. Danach gab es für die kleinen und großen Besucher die Möglichkeit, das Rudern an Land auf dem Ergometer und auf dem Wasser in Vierern unter Anleitung selber auszuprobieren. Spaß und Freude an der Bewegung stehen im Vordergrund „Wir möchten die Familien zu einer gesünderen Lebensweise motivieren. Denn gemeinsame Bewegung hält alle in der Familie gesund, bringt Spaß und sorgt auch für ein gutes Familienklima“, so AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Deshalb wurde der Aktionstag im Rahmen des Projektes ‚Familien in Bewegung‘ durchgeführt. Das Projekt ist eine Aktion des Landessportverbandes Schleswig-Holstein mit seinen Fachverbänden, gefördert von der AOK NordWest. Es bietet Familien die Möglichkeit, in verschiedenen Sportarten den Vereinssport gemeinsam als Familie zu erleben.

Thomas Lange, Vorsitzender vom RRC ergänzt: „Mit der Aktion ‘Familien in Bewegung‘ haben wir ein Angebot, Kindern und ihren Eltern das Rudern als Vereinssport und als gemeinsames Erlebnis zu präsentieren. Familien sollten ihre gemeinsame Freizeit soweit wie möglich für das sportliche Erleben nutzen. Rudern ist ein Sport für jung und alt, für groß und klein und spricht somit die ganze Familie an.“

Aktuelle Studien zeigen: Bewegungsmangel ist nicht nur im Erwachsenen-, sondern bereits im Kindesalter weit verbreitet. Viele Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig und halten sich kaum noch draußen auf. Deshalb kennen und erleben viele Kinder auch nicht, welche positive Wirkung Bewegung an der frischen Luft auf die Gesundheit hat. Aus der AOK-Familienstudie geht hervor, dass Kinder, die regelmäßig gemeinsam mit ihren Eltern sportlich aktiv sind, seltener ein Übergewicht entwickeln und besser mit Stresssituationen umgehen können als Kinder, die sich nicht regelmäßig gemeinsam mit ihren Eltern bewegen.

„Rudern verbessert die konditionellen Fähigkeiten wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Fernab vom Wettkampfsport kann die Familie gemeinsam den Sport kennen lernen und dabei enger zusammenwachsen“, so Lange. Durch den Sport werden außerdem die koordinativen Fähigkeiten optimiert. Vor allem aber fördert Sport die psychische Stärke der Kinder und den Zusammenhalt in der Familie. „Auch sportferne Familien können so ohne Zwang den Vereinssport kennenlernen und zu regelmäßiger sportlicher Aktivität motiviert werden“, sagt Wunsch. „Wir freuen uns, im Rahmen dieses Projektes uns als RRC zu präsentieren und vielleicht auch abseits der klassischen Kernfamilie, Kinder mit Onkel oder Tante, Großeltern für den Rudersport zu begeistern. Dafür bieten wir auch zunächst ohne Mitgliedschaft entsprechende ‚Schnupper-Kurse‘ an“, so Lange.

Kurznachrichten Sport


TSV Schwarzenbek bietet Sport für Atemwegs- und Lungenerkrankte
Immer mittwochs von 16 bis 17 Uhr bietet der TSV Schwarzenbek Rehabilitationssport mit dem Schwerpunkt auf Lunge / Long covid an. Dieses Angebot richtet sich an alle Atemwegs- und Lungenerkrankten wie Asthma, COPD oder Long Covid, die ihre Leistungsfähigkeit erhalten oder steigern möchten. Gemeinsam ist es oft leichter Ziele zu erreichen, durchzuhalten und somit die eigene Lebenssituation zu verbessern. Die Teilnahme mit ärztlicher Verordnung ist möglich, die Abrechnung erfolgt über die Krankenkasse. Interessenten melden sich in der Geschäftsstelle des Vereins unter Telefon 04151 / 79 32 oder per E-Mail an info@tsv-schwarzenbek.de.


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