Direkte Hilfe für Kinder und Jugendliche in Ratzeburg

Foto: hfr
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Ratzeburg (LOZ). Kinder und Jugendliche haben in den letzten eineinhalb Jahren die Folgen der Corona-Pandemie besonders zu spüren bekommen. Schulschließungen, Homeschooling, eingeschränkte Freizeitaktivitäten, ein erhöhter Stresspegel in den Familien und weniger Hilfen haben zu vielfältigen Belastungen geführt.

Die Erziehungsberatungsstelle in Ratzeburg möchte dem jetzt begegnen, indem sie Kinder und Jugendliche verstärkt und gezielt anspricht.

„Wir sehen einen erhöhten Bedarf an direkten Hilfen für Kinder und Jugendliche in unserer Einrichtung. Und wir sind froh, dass wir unsere Arbeitskapazitäten wieder vollständig für diejenigen einsetzen können, die unsere Hilfe brauchen“, sagt Claudia Apel, die in der Erziehungsberatungsstelle als Familienberaterin tätig ist.

Passend hierzu hat es Änderungen in der Gesetzeslage gegeben. Im Mai 2021 hat der Bundestag ein neues „Kinder- und Jugendstärkungsgesetz“ verabschiedet. Es stärkt die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf eigenständige Hilfen, wenn nötig auch unabhängig von ihren Eltern.

Beschleunigter gesellschaftlicher Wandel durch technischen Fortschritt und Mediennutzung, sich verändernde Geschlechterrollen und auch der Umgang mit einer Pandemie stellen hohe Anforderungen an Familien. Diese belasten alle Familienmitglieder, nicht wenige sind überfordert. Kinder, Jugendliche und Eltern zu unterstützen, sich zu orientieren, Perspektiven zu entwickeln und neue Wege zu gehen oder alten Wegen neu zu vertrauen, ist Aufgabe der Erziehungsberatungsstellen im Kreis.

In der Beratungsstelle bekommen Eltern, Jugendliche und Kinder zeitnah Termine, um mit Fachleuten über individuelle Fragen und Probleme zu sprechen. Die Hilfe ist kostenlos. Die Beratungsstelle arbeitet mit Schulen, der Schulsozialarbeit, Jugendfreizeiteinrichtungen und vielen anderen Institutionen zusammen.

Die Beratungsstelle befindet sich im Kreishaus in Ratzeburg in der Barlachstrasse und ist unter der Telefonnummer 04541 / 888-371 erreichbar.

Weitere Erziehungsberatungsstellen im Kreis befinden sich in Geesthacht, Otto-Brügmann-Straße 8, Telefon 04152 / 80 98-40 und in Schwarzenbek, Ernst-Barlach-Platz 9, Telefon 04151 / 51 65.

Kurznachrichten aus der Region


Bürgersprechstunde mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer per Telefon oder Videokonferenz
Dr. Nina Scheer, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd, lädt für Montag, 7. Februar, von 15 bis 17 Uhr zu einer Bürgersprechstunde per Telefon oder Videokonferenz ein. Um die einzelnen Telefonate zu koordinieren, wird um Anmeldung gebeten: telefonisch unter 030 / 227 73537 oder per E-Mail an nina.scheer@bundestag.de.


Baumpflegearbeiten an Kreisstraßen
Im Zeitraum vom 31. Januar bis zum 2. Februar wird die Kreisstraße K78 zwischen Groß Zecher und Marienstedt voll gesperrt. Grund hierfür sind Baumpflegearbeiten an den Alleebäumen. Die Ortschaft Groß Zecher ist während dieser Zeit von Seedorf aus erreichbar. Marienstedt kann aus Richtung Zarrentin und Hollenbek angefahren werden. Der Linienverkehr ist von den Arbeiten nicht betroffen.
Vom 3. Februar bis 4. Februar werden die Arbeiten dann an der Verbindungsstraße zwischen Güster und Göttin fortgesetzt. Auch hier muss die Straße zwischen dem Abzweiger Grambek und Göttin für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden.
Für beide Maßnahmen werden vor Ort Umleitungen ausgeschildert.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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