Europäische Impfwoche vom 21. bis 27. April

Foto: W. Reichenbächer
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(LOZ). Seit 2005 ruft die Europäische Region der WHO in der letzten Aprilwoche die Europäische Impfwoche aus. Die große Bedeutung von Impfungen für die Verhinderung schwerer Krankheiten und den Schutz von Menschenleben soll ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden.

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Jede und jeder einzelne kann sich durch Impfungen vor schweren Krankheiten schützen. Darüber hinaus können Geimpfte auch noch zum Schutz ihrer Mitmenschen beitragen, da sie die Erkrankung, wie beispielsweise Masern, nicht mehr übertragen. Infektionsketten können wirksam durchbrochen werden. So können Krankheitsausbrüche durch eine hohe Impfquote verhindert werden. Personen, welche nicht geimpft werden können, sind auf diesen Schutz, die sogenannte Herdenimmunität, angewiesen. Daher sollten Impflücken rechtzeitig geschlossen werden.

Impfpräventable Erkrankungen und ihre Komplikationen sind deutlich riskanter als die empfohlene Impfung. Die Masern sind so eine schwere, eventuell tödlich verlaufende impfpräventable Krankheit. Sie gehören außerdem noch zu den ansteckendsten Krankheiten überhaupt.

Seit dem Ende der Corona-Pandemie sind die Erkrankungsfälle an Masern in Europa deutlich angestiegen. Auch wenn es derzeit nur vereinzelte Erkrankungen in Schleswig-Holstein gibt, können diese bei einer schlechten Durchimpfungsrate rasch zu einem großen Ausbruch mit vielen Erkrankungsfällen führen. „Um solch ein Geschehen zu verhindern, ist es wichtig, eine hohe Impfquote zu erreichen. Erst bei einer Durchimpfungsrate von 95 Prozent kann ein Weitertragen der Erkrankung verhindert werden, da die Masern sehr ansteckend sind“, erklärt Dr. Kaschlin Butt, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Im laufenden Einschulungsjahrgang sind nach bisherigen Auswertungen im Kreis Herzogtum Lauenburg rund 87 Prozent der untersuchten Kinder zweifach gegen Masern geimpft, im vorherigen Jahrgang waren es 90,4 Prozent. „Jede Impfung zählt! Auch Erwachsene die nach 1970 geboren sind, sollten in ihrem Impfpass nachschauen, ob sie zweifach gegen Masern geimpft wurden und gegebenenfalls mit ihrem Hausarzt über eine Impfung sprechen“, rät die Ärztin.

Bei Fragen rund um Impfungen ist es sinnvoll, sich an den eigenen Hausarzt zu wenden. Dieser kennt seine Patientinnen und Patienten genau und kann individuell beraten. Darüber hinaus bietet das Gesundheitsamt Beratungen und Impfungen an. Eine Übersicht ist über die Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA: https://www.impfen-info.de/ zu bekommen.

Die Impfempfehlungen werden von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut ausgesprochen. Sie sind übersichtlich auf der Webseite des RKI zu sehen: https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Aktuelles/Impfkalender.pdf?__blob=publicationFile

Kurznachrichten aus der Region


Sprechstunden der Behindertenbeauftragten entfällt
Die für den 3. Juni angekündigte Sprechstunde der Kreisbehindertenbeauftragten Kirsten Vidal entfällt. Ein Ausweichtermin steht derzeit noch nicht fest, wird aber möglichst rechtzeitig bekanntgegeben


Salemer Dialog
Am Sonntag, 2. Juni, findet der 33. Salemer Dialog statt. Zum Thema „Demokratie auf dem Prüfstand - sind wir im ländlichen Raum gut aufgestellt“ informiert Barbara Eggert, Bürgermeisterin aus Kittlitz, Elke Hagenah, Omas gegen Rechts und Mark Sauer, Partnerschaft für Demokratie, Ratzeburg. Besucher sind eingeladen mit zu diskutieren. Die Veranstaltung findet im Dorfgemeinschaftshaus Salem, Seestraße 44, Salem von 17 bis 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Das Organisationsteam Barbara Kliesch, Lara-Johanna Kroeg, Margaret Schlubach-Rüping, Silvia Tessmer sowie Herbert Schmidt, Bürgermeister von Salem freuen sich auf zahlreiche Besucher.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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