Foto: Franzi Schädel
Pin It

 

(LOZ). Das bundesweit einzigartige Angebot der Land-Grazien, die Gewaltinterventions- sowie Gewaltpräventionsangebote im Kreis Herzogtum-Lauenburg und darüber hinaus anbieten, hat nun auch die in Hamburg ansässige Hermann Reemtsma Stiftung überzeugt. Neben der Hilfe zur Selbsthilfe, die die Haupt- und Ehrenamtlichen leisten, fanden das auf ländliche Räume zugeschnittene Konzept und der einfache Zugang über die sozialen Medien besondere Anerkennung.

Angesichts der allgemein steigenden Zahl dokumentierter Fälle häuslicher Gewalt und der starken Nachfrage nach den konkreten Angeboten der Land-Grazien möchte die Stiftung den Trägerverein vorübergehend mit einem Zuschuss stärken. Dies erscheint notwendig, da eine langfristige, auskömmliche Finanzierung der Leistungen aus öffentlichen Mitteln noch immer unklar ist. Der Zuschuss ist auf vier Jahre begrenzt. Private Stiftungen können öffentliche Leistungen ergänzen, aber nicht ersetzen.

Mit dieser vierjährigen Förderung erhalten die Land-Grazien eine wertvolle Unterstützung, um gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder in ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben zu begleiten und strukturelle Hindernisse flächendeckend, insbesondere in den ländlichen Räumen, abzubauen. Der Trägerverein der Land-Grazien, Frauen helfen Frauen Sandesneben und Umgebung, sowie die Mitarbeitenden freuen sich sehr über die neue Partnerin.

Info
Die Hermann Reemtsma Stiftung ist eine private, gemeinnützige Förderstiftung, die seit ihrer Gründung 1988 kulturelle und soziale Projekte in Nord- und Ostdeutschland unterstützt. Sie ist Förderpartnerin für Organisationen und Initiativen, die öffentliche Baudenkmale und Kulturgüter erhalten. Sie fördert Menschen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Die Stiftung setzt auf Hilfe zur Selbsthilfe und möchte Eigeninitiative, unternehmerisches Denken und Gemeinsinn stärken.

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.