Nina Scheer zum Equal Pay Day und Internationalen Frauentag – die Stärkung von Frauenrechten bleibt aktueller Handlungsbedarf

Foto: Photothek
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(LOZ). Zum Equal Pay Day am Dienstag, 7. März, und dem Internationalen Frauentag am darauffolgenden Mittwoch, 8. März, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer: „Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern bleibt auch im Jahr 2023 als politische Aufgabe aktuell. Hierauf weisen die beiden Aktionstage hin. Auch wenn sich der Lohnunterschied in den letzten 20 Jahren verringert hat, stagniert er leider seit nunmehr drei Jahren auf bundesdurchschnittlich 18 Prozent. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bleibt damit weiterhin drängendes Thema.“

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Jedes Jahr erinnert der Equal Pay Day an den Lohnunterschied, in dem er den Zeitpunkt markiert, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer bereits seit dem 1. Januar bezahlt werden.

Die Ampel-Koalition plant unter anderem den elternzeitbedingten Kündigungsschutz zu verlängern und eine zweiwöchige vergütete Freistellung für die Partnerin oder den Partner nach der Geburt eines Kindes einzuführen. „Auch die weiter zu verbessernde Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Aufwertung sozialer Berufe tragen ebenfalls zur Schließung der geschlechtsspezifischen Lohnlücke bei“, so Scheer.

In Bezug auf den Internationalen Frauentag erläutert Nina Scheer: „Die Koalition geht zudem entschlossen gegen Gewalt an Frauen vor. Es kann nicht sein, dass in Deutschland nach einer jüngsten Untersuchung Frauenhäuser überlastet sind. Jede Überlastung steht für ausbleibenden Schutz, der in unserem Land unabdingbar gewährleistet sein muss. In diesem Sinne wird sich der Bund an der Regelfinanzierung von Frauenhausplätzen beteiligen. Ebenso sollen im Strafrecht geschlechtsspezifische Tatmotive ausdrücklich genannt werden, um Täter schärfer sanktionieren zu können“, so Nina Scheer und fügt an:

„Nicht zuletzt die weltweit nach wie vor verbreitet praktizierten Genitalverstümmelungen als auch weitere gesellschaftliche Unterdrückungen von Frauen, etwa in den Bildungssystemen oder auch Arbeitsmärkten und als Rechtssubjekte, wie aktuell auch verschärft in Afghanistan und Iran zu beobachten, verlangen nach einem verstärkten auch außenpolitischem Augenmerk auf die Wahrung der Rechte von Frauen.“

Kurznachrichten aus der Region


Sprechstunden der Behindertenbeauftragten entfällt
Die für den 3. Juni angekündigte Sprechstunde der Kreisbehindertenbeauftragten Kirsten Vidal entfällt. Ein Ausweichtermin steht derzeit noch nicht fest, wird aber möglichst rechtzeitig bekanntgegeben


Salemer Dialog
Am Sonntag, 2. Juni, findet der 33. Salemer Dialog statt. Zum Thema „Demokratie auf dem Prüfstand - sind wir im ländlichen Raum gut aufgestellt“ informiert Barbara Eggert, Bürgermeisterin aus Kittlitz, Elke Hagenah, Omas gegen Rechts und Mark Sauer, Partnerschaft für Demokratie, Ratzeburg. Besucher sind eingeladen mit zu diskutieren. Die Veranstaltung findet im Dorfgemeinschaftshaus Salem, Seestraße 44, Salem von 17 bis 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Das Organisationsteam Barbara Kliesch, Lara-Johanna Kroeg, Margaret Schlubach-Rüping, Silvia Tessmer sowie Herbert Schmidt, Bürgermeister von Salem freuen sich auf zahlreiche Besucher.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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