Wettbewerb „Klimaschutz in Naturparken“: „BNE-Mitmach-Theater“ als eins von neun Projekten gefördert

Foto: Naturpark
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(LOZ). Der Lebensmittelhändler Kaufland fördert als Ergebnis des bundesweiten Wettbewerbs „Klimaschutz in Naturparken“ neun regionale Klimaschutz-Projekte in Naturparken mit insgesamt 110.000 Euro. Den Wettbewerb führen Kaufland und Verband Deutscher Naturparke (VDN) gemeinsam durch. Die Gewinner-Projekte wurden aus 25 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen von einer fachkundigen Jury ausgewählt, der Vertretern aus Wissenschaft, Naturparken, VDN und Kaufland angehörten.

Förderung für „BNE- Mitmach-Theater“ im Naturpark Lauenburgische Seen

Was haben eigentlich Moore und Wälder mit dem Klima zu tun? Was ist Klimawandel und wie kann jeder einzelne etwas beitragen, CO2 einzusparen? Um diese aktuellen Themen dreht sich das Klima-Mitmachtheater, das in den Naturparkschulen in Ratzeburg und Mölln und in der Waldschule Groß Grönau vom 26. bis 30. September aufgeführt wird. Alle Kinder der 3. und 4. Klassen dürfen mit „Lili und Claudius“ zusammen auf Entdeckungsreise gehen, gemeinsam rätseln, Dinge untersuchen und Fragen lösen. Lili und Claudius sind die sympathischen Figuren vom Büro Naturetainment aus Hannover, welches das Stück entworfen hat und auf erfrischende Art vorführt.

Ziel des Stückes für Kinder ist es, Kreisläufe und Zusammenhänge zu veranschaulichen und Möglichkeiten zu zeigen, was man für den Schutz von Klima und Biodiversität tun kann. Für Claudia Rösen, die im Naturpark Lauenburgische Seen das Projekt Naturparkschule betreut, steht dabei die Motivation, selbst etwas beizutragen und dann auch aktiv zu werden, an erster Stelle. Als öffentlichkeitswirksames und kindgerechtes Angebot an verschiedenen Schulen im Naturpark ist das Mitmach-Theater ein hervorragender Multiplikator dafür, dass Klimaschutz und Erhalt der Biodiversität als eine zentrale Lebensgrundlage für diese und zukünftige Generationen wahrgenommen werden. „Die Kinder und Lehrerinnen sind begeistert. Das Theater bereichert die Aktionen und Projekte, die wir als Naturparkschule anbieten, um den Kindern Natur und Umwelt näher zu bringen“, ergänzt Gitta Milde, Projektkoordinatorin an der Grundschule Ratzeburg, St. Georgsberg.

Neun Klimaschutz-Projekte werden gefördert

Gefördert werden neun Projekte im gesamten Bundesgebiet, konkret in diesen Naturparken: Nossentiner/Schwinzer Heide (Mecklenburg-Vorpommern), Fläming und Saale-Unstrut-Triasland (Sachsen-Anhalt), Lauenburgische Seen und Schlei (Schleswig-Holstein), Hirschwald und Spessart (Bayern), Saar-Hunsrück (Rheinland-Pfalz/Saarland) und Schwarzwald Mitte/Nord (Baden-Württemberg). Die neun Gewinner-Projekte werden bis spätestens Ende Juni 2023 umgesetzt.

Naturparke leisten mit ihrer Arbeit in den vier Handlungsfeldern „Schutz“, „Erholung“, „Bildung“ und „Entwicklung“ bereits heute einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz, der in Zukunft noch stärker ausgebaut werden soll. Der Wettbewerb „Klimaschutz in Naturparken“ unterstützt die Naturparke dabei. Für den Wettbewerb konnten die Träger der Naturparke Vorschläge für Klimaschutzmaßnahmen mit direkter Wirkung (z.B. Anpflanzung von Wäldern) und indirekter Wirkung (z.B. Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung - BNE) einreichen.

>> Hier gibt es weitere Informationen zum WettbewerbKlimaschutz in Naturparken“.
>> Hier können Interessiert die Projektbeschreibungen aller geförderten Projekte als PDF herunterladen.

Über den Naturpark Lauenburgische Seen

Im Naturpark Lauenburgische Seen finden sich rund 40 Seen umarmt von Wäldern, Feldern, Wiesen und Hügeln. Das Gebiet umfasst eine Fläche von 35 mal 17 Kilometer zwischen Schaalsee und Elbe-Lübeck-Kanal, Lübeck und Büchen. Die Vielfalt der Lebensräume bietet zahlreichen faszinierenden Tieren eine Heimat wie zum Beispiel Eisvögeln, Seeadlern und Kranichen.

„Im Naturpark setzen wir uns für den schonenden Umgang mit Natur und Landschaft ein. Wir helfen, die biologische Vielfalt zu bewahren. Mit vielen Partnern gestalten und entwickeln wir unsere Region, damit auch zukünftige Generationen eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität für Bewohner und Gäste vorfinden. Wanderwege, Aussichtstürme, Lehrpfade und Rastmöglichkeiten machen unseren 1960 gegründeten Naturpark zu einem Schutzgebiet zum Erleben“, erklärt Claudia Rösen.

www.naturpark-lauenburgische-seen.de

Über den VDN e. V.

Der Verband Deutscher Naturparke e. V. ist der Dachverband der deutschen Naturparke. Er ist zusammen mit dem Verband Nationale Naturlandschaften Träger der Dachmarke „Nationale Naturlandschaften“. Die Nationalen Naturlandschaften (NNL) bewahren als Bündnis der deutschen Nationalparke, Naturparke, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete auf rund einem Drittel der Fläche Deutschlands gemeinsam mit allen Menschen faszinierende Natur, vermitteln Freude beim Erleben der Natur und gestalten die Zukunft mit Zuversicht nachhaltig.

www.naturparke.de - www.nationale-naturlandschaften.de

Kurznachrichten aus der Region


Weihnachtsmarkt bei der Tagespflege Berkenthin
Die Tagespflege Berkenthin der Vorwerker Diakonie veranstaltet am Freitag, 9. Dezember, von 14 bis 17 Uhr einen kleinen Weihnachtsmarkt. Auf dem gemütlichen Markt im festlich geschmückten Garten der Tagespflege gibt es für die Besucherinnen und Besucher Verkaufsstände, Punsch Gebäck und Unterhaltungsprogramm. Die Veranstaltung findet bei der Tagespflege, Kirchenstraße 4, 23919 Berkenthin statt.


Sprechstunden der Behindertenbeauftragten
Die nächsten Sprechstunden der Kreisbehindertenbeauftragten Kirsten Vidal finden an folgenden Terminen statt: Donnerstag, 24. November, von 14 bis 15.30 Uhr im Rathaus in Wentorf bei Hamburg, Hauptstraße 16.
Montag, 5. Dezember, von 12 bis 16 Uhr im Raum 176 des Kreishauses, Barlachstraße 2, in 23909 Ratzeburg. Dort ist sie auch unter der Nummer 04541 / 888-493 telefonisch erreichbar.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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