Foto: W. Reichenbächer
Pin It

 

Klein Pampau (LOZ). Am 14. Mai stehen gleich drei Kandidaten in Klein Pampau zur Wahl, die die Nachfolge von Bürgermeister Horst Born (FWG) antreten wollen. Zur Wahl stehen Jens-Uwe Heitmann (FWG), Manuel von Malottke (SPD) und Thomas Wagner (GWG). In Zusammenarbeit mit Jens Todzy haben wir 12 Fragen an die Kandidaten gestellt. Die Kandidaten sind nach alphabetischer Reihenfolge genannt:

1)    Was sind Ihre drei wichtigsten Ziele/Schwerpunkte für eine mögliche Amtsperiode, was ist Ihnen eine Herzensangelegenheit?

Jens-Uwe Heitmann: An erster Stelle steht mich das Miteinander, denn nur wenn wir gemeinsam an den Themen arbeiten können wir das Optimale für unsere Gemeinde erreichen. Die Stabilisierung unseres Naturkindergarten (hier befinden wir uns noch im ersten Jahr), die Umsetzung der bereits begonnenen PV Projekte (Bauhof / Gemeindezentrum) und die Zuwegung Nüssauer Straße zum neuen Gewerbegebiet "Steinkrüger Koppel" sehe ich als Schwerpunkte.

Manuel von Malottke: Folgende Schwerpunkte für die Gemeinde Klein Pampau liegen mir am Herzen, die ich im Rahmen der nächsten Amtsperiode als Bürgermeister umsetzen wollen würde:
1. Eine zukunftsorientierte & transparente Gemeindepolitik
2. Die Stärkung der Dorfgemeinschaft für Jung & Alt
3. Eine sorgfältige, umsichtige & nachhaltige Planung der dörflichen Entwicklung

Thomas Wagner:
•             Gemeinsame Arbeit mit allen Interessierten, für eine klimaneutrale, soziale und sichere Zukunft von Klein Pampau, in der sich niemand alleingelassen fühlt und die wunderbare Natur in und um Klein Pampau erhalten und gepflegt wird.
•             Politik transparent machen, mit vielen diskutieren und ggf. vermitteln, und durch umfangreichen Austausch in der Gemeinde und darüber hinaus, eine Basis für gute Entscheidungen haben.
•             Einen großen Fortschritt hin zu einem energieautarken Dorf und Organisation einer Beratung für alle bei der persönlichen Anschaffung von Solar- und Wärmekraft-anlagen.

 

2)    Wie wollen Sie als künftiger Bürgermeister das Defizit im kommunalen Haushalt beseitigen?

Jens-Uwe Heitmann: Das wird sicherlich eine der größten Herausforderung in den nächsten Jahren. Da wir geringe Gewerbeeinnahmen haben und auf die Zuweisungen angewiesen sind, ist der Spieleraum eher klein. Amtsumlagen und Abgaben z.B. für den Schulverband können wir nicht wirklich beeinflussen, deshalb müssen wir sehen wie wir Kosten, z.B. Kindergartenbeiträge minimieren können. Und da ist unser Naturkindergarten sicherlich ein erster wichtiger Schritt. Ziel muss es sein eine Erhöhung von Abgaben für die Bürger zu vermeiden und gemeinsam langfristige Lösungen zu erarbeiten, ein Verkauf von z.B. von Gemeindeflächen hätte nur einen kurzfristigen Effekt.

Manuel von Malottke: Zur Zeit stehen ausreichend finanzielle Mittel zur Aufrechterhaltung der kommunalen Grundinfrastruktur zur Verfügung.

Thomas Wagner: Durch den Dreiklang von gutem Finanzmanagement, Stärkung der Einnahmesituation, sowie Nutzung von Förderprogrammen.
Der gesetzlich geforderte Übergang zur doppelten Buchführung hilft, Wirtschaftlichkeit besser zu beurteilen. Beteiligungen, z.B. an der geplanten Solarkraftanlage (steht uns nach §6 EEG zu), helfen die Einnahmen zu stärken. Ich würde rechtlich und aus Risikosicht prüfen lassen, ob eine Gemeinde Grundstücke aufkaufen und dann ggf. später, mit Gewinn, veräußern oder verpachten kann. Unterstützung von bestehenden und neu anzusiedelnden Gewerbebetrieben, in Einklang mit der Natur und unserem dörflichen Charakter, wird die Einnahmen ebenso erhöhen. Und ich würde auch auf öffentliche Fördermaßnahmen, wie durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein setzen.

 

3)    Wie wichtig ist Ihnen die Klimaneutralität Klein Pampaus? Welche Wege sind Sie bereit zu gehen, um das Ziel zu erreichen?

Jens-Uwe Heitmann: Wichtig. Letztes Jahr haben wir 2 Projekte, PV Anlage auf dem Bauhof zur Unterstützung der Kläranlage und Energetische Sanierung des Gemeindezentrums incl. PV Anlage, auf den Weg gebracht und die Förderzusage durch die AktivRegion erhalten. Bei neuen Vergaben von Stromverträgen werden wir in den nächsten Jahren genau darauf achten, woher der Strom kommt. Aber auch die Heizungen im Gemeindezentrum sowie im Feuerwehrhaus müssen wir hierbei überdenken. Vielleicht könnten wir auch kleine Förderprogramme ins Leben rufen und beim Kauf von besonders energieeffizienten Geräten einen Zuschuss geben.

Manuel von Malottke: Auch wir als SPD Ortsverein möchten einen wertvollen Beitrag zur Klimaneutralität leisten. Daher haben wir uns vorgenommen, die festgelegten Klimaziele des "Zukunftsprogramms" ( https://www.spd-schleswig-holstein.de/zukunftsprogramm/ ) der SPD zu verinnerlichen und möchten diese vollumfänglich einhalten.

Thomas Wagner: Klimaneutralität ist ein entscheidender Grund für mein politisches Engagement. Der Klimawandel ist real und dramatisch. Es ist für mich unabdingbar, sofort Maßnahmen einzuleiten, die auf das Ziel schnellstmöglicher Klimaneutralität einzahlen.
Folgende Schritte würde ich unmittelbar nach der Wahl initiieren:
1.           Bildung eines Ausschusses für Umwelt- und Energiemanagement
2.           Inanspruchnahme der kostenlosen kommunalen Initialberatung durch die IB.SH Energieagentur (Teil der Energie- und Klimaschutzinitiative EKI Schleswig-Holstein)
3.           Austausch und Zusammenarbeit mit vergleichbaren Gemeinden, regional und überregional
4.           Organisation einer Beratung für die Umstellung der Energie-/Wärmekraftversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger
5.           Entwicklung eines konkreten Maßnahmenplans und Zieltermins bis Ende 2023

 

4)    Etwa 80% der Fläche Klein Pampaus wird landwirtschaftlich genutzt. Welche Priorität hat für Sie eine Stärkung der ökologischen und regionalen Landwirtschaft? Sind Sie bereit, mit den Landwirten ein Konzept der ökologischen Feldbestellung zu entwickeln und hierfür entsprechende Anreize zu schaffen?

Jens-Uwe Heitmann: Landwirten ein Konzept der ökologischen Feldbestellung zu entwickeln und hierfür entsprechende Anreize zu schaffen?
Natürlich würde ich mit den Landwirten sprechen, aber wenn ein Eigentümer oder Pächter nicht auf ökologische Landwirtschaft umstellen möchte, wird es schwierig. Und Anreize dies zu tun, können nur um vom Land kommen, die Mittel hierfür können wir als Kommune gar nicht aufbringen. Wir könnten aber mit den Landwirten zu sprechen um bei bestimmten Flächen z.B. Maisfeldern Randstreifen mit Sonnenblumen anzulegen. Das wäre dann ein erster kleiner Schritt.

Manuel von Malottke: Grundsätzlich stehe ich allen Anreizen und Themen, die die Einwohnerinnen und Einwohner bewegen, offen gegenüber.

Thomas Wagner: Die Landwirtschaft in und um Klein Pampau basiert auf den Erfahrungen von Generationen, wo, im Einklang mit der Natur, Lebensmittel für die Gemeinschaft erwirtschaftet wurden, oft in harter persönlicher Arbeit.
Das Expertenwissen liegt hier also bei den Landwirten und deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, zuzuhören und Sorgen und Herausforderungen bei den Änderungen von Klima und Wirtschaft aufzunehmen.
Ich würde mich sehr dafür einsetzen, die Landwirtschaft zu stärken, z.B. durch regionale Vernetzung, Unterstützung bei Förderprogrammen und Organisation wissenschaftlicher Beratung.
Vorstellen kann ich mir auch, gemeinsam neue Konzepte für Teilflächen zu entwickeln, wie z.B. die Anlage von pachtbaren, kleinen Gemüsegärten.

 

5)    Wie wollen Sie während einer möglichen Amtszeit den Kontakt zu den Bürgern pflegen?

Jens-Uwe Heitmann: Als ehrenamtlicher Bürgermeister bin ich natürlich auch berufstätig und werde deshalb die Bürgermeistersprechstunden fortsetzen. Ansonsten bin ich telefonisch erreichbar, wenn auch nicht 24/7 wie sich jeder vorstellen kann. Und als Hundebesitzer bin ich sowieso hin und wieder im Dorf unterwegs und da darf man mich auch gerne ansprechen.

Manuel von Malottke: Der persönliche Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern ist mir sehr wichtig. Ich habe mir vorgenommen, für persönliche Gespräche zur Verfügung zu stehen. Außerdem möchte ich regelmäßig Infoschreiben erstellen, um über aktuelle Themen zu informieren. Und als Highlight: Die Internetseite von Klein Pampau soll ausgebaut und dort sollen ebenfalls verschiedene Informationen bereitgestellt werden, wie beispielsweise die Bekanntgabe der Zeiten für Sprechstunden.

Thomas Wagner: Politik, erst recht durch den Bürgermeister, dient der Gemeinde und den Bürgern.
Den Kontakt halten würde ich vor allem durch Präsenz, z.B. durch Dorfspaziergänge, Bürostunden und Teilnahme an wichtigen Veranstaltungen in Klein Pampau, aber auch einem schnellen Austausch über elektronische Medien, z.B. einem, gemeinsam mit anderen Gemeindevertretern betreuten, WhatsApp-Kanal für Fragen und schnelle Meinungsbildung.
Das „Wir-Gefühl“ in Klein Pampau können wir dazu stärken, wenn besser bekannt ist, was es für Termine, Treffen und Entscheidungen gibt. Um diese Informationen allen bestmöglich geben zu können, möchten wir, die GWG, eine Wiederbelebung und Pflege der Schaukästen, sowie eine stets aktuelle Internetseite.

 

6)    Wachstum verpflichtet zu Investitionen. Ist die Klein Pampauer Infrastruktur gerüstet für den zu erwartenden Bevölkerungszuwachs der sich aus dem Ortskernentwicklungskonzept ergibt? Wo müsste investiert werden und was bedeutet dies für die Einwohner?

Jens-Uwe Heitmann: Ich denke wir sind gut gerüstet für die Zukunft. Wir müssen natürlich unser Klärwerk und die Kapazität im Auge behalten. Investitionen werden im Bereich Abwasser sich nicht vermeiden lassen. Unser Abwassersystem ist aus den siebziger Jahren und Wartungen oder Instandsetzungen werden früher oder später kommen. Inwieweit sich das auf die Gebühren für Wasser und Abwasser auswirkt, lässt heute sich nicht sagen, das hängt dann von den Maßnahmen und den Rücklagen ab.

Manuel von Malottke: Laut dem Ortskernentwicklungskonzept ist ein eher geringer Bevölkerungszuwachs zu erwarten, sodass die aktuelle Infrastruktur in jedem Fall ausreichend ist. Sollte das Wachstum unerwartet hochschnellen, werde ich entsprechend darauf reagieren.

Thomas Wagner: Wachstum ist kein Automatismus. Hierfür sind Wohnraumverfügbarkeit, die Kläranlagenkapazität, die Verkehrsanbindung, aber auch Faktoren, wie KiTa- und Schulplatzangebot zu berücksichtigen, natürlich aber ebenso, ob und wie man wachsen will. Dafür möchte ich einen Bürgerdialog starten.
Unabhängig davon, würde ich mich als Bürgermeister massiv für den Erhalt der Bahnstation in Müssen und die Stärkung des ÖPNV (gern elektrisch und autonom) einsetzen. Für die Erweiterung unserer KiTa-Plätze und die Möglichkeit zum Schulwechsel würde ich mit Leidenschaft Gespräche bei den zuständigen Stellen führen.
Freuen würde mich auch die Prüfung neuer Ideen aus dem Ortsentwicklungskonzept, wie z.B. eine Fläche für Tiny Houses und Coworking-Places.

 

7)    Halten Sie die Begrenzung der Bevölkerungszahl durch eine entsprechende Gemeindeplanung für sinnvoll? Geben Sie bitte - falls es Ihnen sinnvoll erscheint - Grenzwerte der Entwicklung an.

Jens-Uwe Heitmann: Eine Begrenzung der Bevölkerungszahl halte ich nicht für sinnvoll. Eine gewisse Dynamik gibt es immer, durch Umzug, Todesfälle und Geburten. Das kann man so genau nicht kontrollieren. Ich denke die Frage zielt eher in Richtung neuer Baugrundstücke. Da sehe ich wirklich den Bedarf den Wachstum zeitlich zu begrenzen und moderat zu wachsen. Eine Obergrenze würde ich aber nicht festlegen wollen.

Manuel von Malottke: Aktuell hat Klein Pampau 678 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Erlaubnisbescheid vom 20. Januar 1973 für die Kläranlage sieht eine Begrenzung von 750 Einwohnerinnen und Einwohnern vor. Ich persönlich befürworte eine entsprechende Begrenzung, da mir die persönliche Nähe zu den Einwohnerinnen und Einwohnern und auch die Nähe der Einwohnerinnen und Einwohner untereinander sehr am Herzen liegt. Dies ist nur in einer kleineren Gemeinde sichergestellt. Zudem denke ich, es ist eine bewusste Entscheidung raus aufs Dorf zu ziehen, um entsprechend mehr Lebensqualität zu erhalten. Das wünsche ich mir auch weiterhin für die Einwohnerinnen und Einwohner in Klein Pampau.

Thomas Wagner: Nein, eine pauschale Begrenzung halte ich nicht für sinnvoll, es sei denn, es würde dafür im Dorf einen breiten Konsens geben, wofür wir in einem Bürgerdialog Klarheit bekommen sollten.
Die stärkste Einschränkung ist aktuell die Kläranlagenkapazität. Diese soll bis 1.000 Einwohner stabil weitergeführt werden können. Hier brauchen wir Planungssicherheit durch Gutachten und Bestätigungen der zuständigen Behörden. Sofern diese bereits existieren, müssen sie transparent gemacht werden.
Wenn man darüber hinaus weiterwachsen möchte, dann aber im Einklang mit Natur und Umwelt, und unter Beibehaltung des dörflichen Charakters unseres Klein Pampaus.

 

8)    Was würde sich nach Ihrer Amtszeit in Klein Pampau geändert haben und wo sehen Sie Klein Pampau in 10 Jahren?

Jens-Uwe Heitmann: Schön wäre es wenn wir in 10 Jahren sagen könnten, das wir einen ausgeglichen Haushalt haben und zu den ersten 10 Gemeinden in Schleswig-Holstein gehören, welche die Klimaneutralität erreicht haben.

Manuel von Malottke: Nach meiner Amtszeit wird Klein Pampau geprägt sein durch eine transparente Politik. Jung und Alt werden durch verschiedene Veranstaltungen, die in Klein Pampau angeboten werden, ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickelt haben und nach 10 Jahren wird ein noch modernes Klein Pampau entstanden sein.

Thomas Wagner: Nach meiner Amtszeit würden hoffentlich die meisten sagen: unabhängig von der politischen Zugehörigkeit, sind wir gemeinsam, im respektvollen Miteinander, große Schritte voran-gekommen und haben viele Aufgaben gelöst. Es ist mehr los im Dorf, die Dorfgemeinschaft ist zusammengewachsen und es gibt viel Engagement, füreinander und für die Gemeinde. Wer wissen will, was aktuell ansteht und wie es um die Gemeinde steht, hat die Quellen und Erklärungen sofort zur Verfügung. Es gibt einen klaren Zukunftsplan für Klein Pampau und dessen nächste Schritte sind bekannt und einschätzbar.
Nach 10 Jahren wären wir hoffentlich energieautark und bekannt für unser lebendiges, gut funktionierendes Gemeinwesen.

 

9)    Durch das neue Büchener Gewerbegebiet "Steinkrüger Koppel" ist mit einer Zunahme des Durchgangsverkehrs über den Nüssauer Weg zu rechnen. Wie werden Sie mit der zu erwartenden zusätzlichen Lärmbelastung und der damit verbundenen Minderung der Lebensqualität der Bürger umgehen?

Jens-Uwe Heitmann: Hier müssen wir gemeinsam mit Büchen an einer Lösung arbeiten. Wir haben kein Interesse daran das die Strecke als Zuwegung genutzt wird, nicht nur wegen der Lärmbelastung im Bereich Nüssauer Weg und Dorfstraße, sondern auch wegen steigender Instandhaltungskosten. Welche Möglichkeiten überhaupt in Frage kommen gilt es als erstes zu klären. Und da muss man alles in Betracht ziehen, von Vollsperrung und Einbahnstraßenregelung bis hin zur Reduzierung der Gewichtsbeschränkung (aktuell 7,5t). Das wird aber nicht ohne eine Einigung mit Büchen funktionieren, da der Nüssauer Weg zu Büchen und Klein Pampau gehört.

Manuel von Malottke: Aktuell liegt die Begrenzung bei 3,5t beim Durchgangsverkehr, sodass ich mit keiner Abnahme der Lebensqualität rechne. Ich stehe den Einwohnerinnen und Einwohnern aber für einen lösungsorientierten Austausch in dieser Sache zur Verfügung, sollte es entgegen unserer Annahme zu immensen Störungen kommen.

Thomas Wagner: Zuerst, gemeinsam mit den anliegenden Gemeinden, nach Wegen suchen, diese Durchfahrt für den normalen Verkehr zu verhindern oder zumindest zu erschweren. Dafür könnte z.B. die Beantragung einer „Anlieger frei“-Straße nach §250 und §45 StVO dienen. Ist dies nicht machbar, dann vielleicht als Tempo 30 – Zone oder über Sperrung des LKW-Verkehrs, ergänzt um weitere bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Die Steinkrüger Koppel wird eingegrenzt vom geschützten Gebiet der Steinau, dem Fauna-Flora-Habitat „Nüssauer Heide“ und dem Gebiet zwischen Koppel und Neu Nüssau, in welchem u.a. ein Rückzugsort von Kranichen ist.
Von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft würde ich deren Versprechen für eine ökologische Einbettung eindringlich einfordern.

 

10)    Bei welchen Themen und in welcher Art und Weise haben Sie sich in den letzten 2 Jahren in der Gemeinde Klein Pampau engagiert?

Jens-Uwe Heitmann: Ich bin seit 2005 in der Gemeindevertretung tätig und war in der Zeit in verschiedenen Ausschüssen und Funktionen aktiv. Während der beiden letzten Wahlperioden war ich 2. Stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Klein Pampau und konnte dabei schon Erfahrungen sammeln. 2022 habe ich für die Gemeinde 2 Projekte, PV-Anlage Bauhof/Klärwerk und Energetische Sanierung Gemeindezentrum, bei der Aktivregion präsentiert, und die Förderzusage erhalten.

Manuel von Malottke: Ich mag es sehr, mich in der Gemeinde in verschiedenen Rollen zu engagieren. So war ich lange und bin auch weiterhin als stellvertretender Wehrführer in der Freiwilligen Feuerwehr Klein Pampau tätig. Zudem habe ich als Gemeindevertreter sowohl am Finanzausschuss als auch am Rechnungsprüfungsausschuss mit großem Engagement teilgenommen.

Thomas Wagner: Als wir vor 5 Jahren, aus Schwarzenbek, nach Klein Pampau gezogen sind, bin ich in die Feuerwehr eingetreten, habe die Ausbildung gemacht und bin nun ehrenamtlicher Feuerwehrmann. Im Rahmen der Feuerwehr habe ich mich, gemeinsam mit vielen anderen Kameradinnen und Kameraden, nicht nur bei regulären Einsätzen und Übungen engagiert, sondern Veranstaltungen, wie das Kinderfest, Walpurgisfeuer, Laternenumzug etc. aktiv unterstützt, und zusätzlich, mit einem Kameraden, die Voraussetzungen für einen Förderverein eruiert und geschaffen.
Inzwischen war ich mehrfach bei der Gemeindevertretung und habe geholfen, die grüne Wählergemeinschaft zu gründen.
In Schwarzenbek war ich 6 Jahre Vorsitzender des Fördervereins vom Gymnasium.

 

11)    Wie werden Sie den zeitlichen Aufwand des Bürgermeisteramtes mit Beruf und Familie vereinbaren?

Jens-Uwe Heitmann: Das Ganze wird sich einspielen müssen. Aber meine Familie unterstützt mich bei dem Vorhaben und zum Glück sind meine Kinder bereits erwachsen. Eine Herausforderung wird sicherlich das mit meinem Beruf als Qualitätsmanager bei einem Automobilzulieferer zu vereinbaren. Aber sollte ich als Bürgermeister gewählt werden, könnte mich mir vorstellen meine Arbeitszeit ein wenig zu reduzieren, um flexibler auf Termine reagieren zu können.

Manuel von Malottke: Sowohl meine Familie als auch mein Arbeitgeber befürworten und begleiten meine Entscheidung zum neuen Bürgermeister. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle für die tolle Unterstützung.

Thomas Wagner: Da ich überzeugt von der Arbeit im Team bin, würde ich dafür sorgen, nicht alle Tätigkeiten auf eine Person zu konzentrieren. Damit können auch Ausfälle leichter kompensiert werden.
Was die Familie und den Beruf angeht: Von unseren drei Kindern wohnen nur noch zwei zu Hause und sind auch schon groß. Da bin ich als Papa nicht mehr so oft gefragt. Beruflich bin ich selbstständig, arbeite fast ausschließlich im Homeoffice in Klein Pampau und kann mir den Tag recht flexibel gestalten.

 

12)    Warum sollten Ihnen die Klein Pampauer am 14. Mai ihre Stimme geben?

Jens-Uwe Heitmann: Ich wohne seit 56 Jahren in Klein Pampau und kenne den Ort, seine Geschichte und Entwicklung. Ich glaube, wenn es um die gemeinsame Suche für den besten Weg unserer Gemeinde geht, bin ich der Richtige.

Manuel von Malottke: Am 14. Mai sollten die Klein Pampauer mir ihre Stimme geben, weil ich mich für eine moderne & transparente Politik in Klein Pampau einsetzen werde. Ich möchte mit größtmöglichem Einsatz die Dorfgemeinschaft für Jung & Alt stärken sowie eine umsichtige und nachhaltige Planung der Dorfentwicklung vorantreiben. Dabei möchte ich auch immer wieder in den Austausch mit den Einwohnerinnen und Einwohnern gehen, um die Beweggründe und Interessen zu erfahren und gemeinsam Lösungen zu finden. Mit Herzblut verfolge ich die Umsetzung aller oben genannten Aspekte.

Thomas Wagner: Ich stehe für respektvolle Kommunikation und Arbeit im Team, kann gut vermitteln und verfolge Ziele ruhig und konsequent.
Ich will mein Bestes tun, Klein Pampau noch schöner, lebendiger und sozialer zu machen. Natur- und Umweltschutz ist mir dabei Antrieb und Herzensanliegen.
Als Familienvater kann ich gut motivieren und Konflikte lösen. Als selbstständiger Softwareentwickler kann ich gut analytisch arbeiten, vertraue oft auf die Sachkunde von Experten und finde pragmatische Wege, komplexe Vorhaben effizient und zeitgerecht, aber auch passend zu den Wünschen der Kunden zu erreichen.
Ich bin als Mitglied der Grünen gut vernetzt, insbesondere mit Experten für Umwelt- und Naturschutz.

 

Kurznachrichten Büchen

 


Café Priesterkate mit Naturaufnahmen von Tanja und Wolfgang Reichenbächer
Das Café in der Priesterkate hat im März an den Sonntagen 1. und 8. März jeweils von 13 bis 17 Uhr geöffnet. In der Diele wird eine Ausstellung mit Tier- und Landschaftsaufnahmen von Tanja und Wolfgang Reichenbächer gezeigt.  


 

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.