Diese Ameisenhügel-Pyramide wurde von einem städtischen Bauhofschlosser erstellt und soll in der Nähe des Rhododendron-Park in Grünhof-Tesperhude einen neuen Ameisenhügel mit Waldameisen schützen. Foto: Stadt Geesthacht - Katharina Richter
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Geesthacht (LOZ). Zahlreiche Anrufe unter dem Motto „Ist das eine neue Kunstinstallation oder was soll das“, haben die Geesthachter Stadtverwaltung in diesen Tagen erreicht. Grund dafür ist eine auffällige Metallpyramide, die in der Nähe des Rhododendron-Park in Grünhof-Tesperhude aufgestellt wurde. Aufklärung zum Hintergrund kann der Fachdienst Umwelt geben. „Diese Ameisenhügel-Pyramide wurde von einem städtischen Bauhofschlosser erstellt und soll einen neuen Ameisenhügel mit Waldameisen schützen.“

Der Erhalt der Artenvielfalt und der Schutz von bedrohten Tierarten sind zentrale Anliegen des Naturschutzes. In diesem Zusammenhang spielt der Schutz der Waldameisen eine bedeutende Rolle. Eine innovative Methode, um die wertvollen Lebensräume dieser faszinierenden Insekten zu schützen, besteht in der Verwendung von Metallpyramiden über ihren Hügeln. „Waldameisen sind Insekten, die in großen Kolonien leben und eine hochorganisierte soziale Struktur aufweisen. Sie spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie unter anderem dazu beitragen, abgestorbene Pflanzenmaterialien zu zersetzen und den Nährstoffkreislauf zu fördern. Darüber hinaus dienen ihre Hügel als Lebensraum für eine Vielzahl anderer Tierarten, wie zum Beispiel Käfer, Spinnen und Pilze“, heißt es aus dem Geesthachter Fachdienst Umwelt. Dabei ist der Lebensraum der Waldameise nicht nur auf den Wald beschränkt, was der neu entstandene Ameisenhügel in Grünhof-Tesperhude beweist.

Trotz ihrer ökologischen Bedeutung sind Waldameisenpopulationen weltweit gefährdet. Die Zerstörung ihrer Lebensräume vor allem durch menschliche Aktivitäten gefährdet das Überleben. Insbesondere das Betreten und Stören der Ameisenhügel durch Wanderer, Freizeitaktivitäten oder Bauarbeiten stellt eine ernsthafte Bedrohung dar, die zur Zerstörung von Kolonien führen kann. Um den Waldameisen zu helfen und ihre Hügel vor Störungen zu bewahren, hat sich der Einsatz von Metallpyramiden als effektive Methode erwiesen. Die Pyramidenstruktur bietet Schutz, indem sie den direkten Zugang zum Hügel verhindert, während sie gleichzeitig ausreichend Raum für die Aktivitäten der Ameisen lässt. Das Metallmaterial ist robust und langlebig, was eine langfristige Schutzwirkung gewährleistet.

Die Verwendung einer Metallpyramide bietet verschiedene Vorteile für den Schutz der Waldameisen. Erstens schützt sie die Ameisenkolonien vor direkter Störung durch Menschen oder Tiere, was ihre Lebensräume und Populationen erhält. Zweitens ermöglicht die Pyramidenstruktur den Menschen, die Aktivitäten der Waldameisen zu beobachten und zu studieren, ohne ihre natürlichen Lebensräume zu beeinträchtigen. Dies fördert das Verständnis der Waldameisenökologie und trägt zu ihrer langfristigen Erhaltung bei.

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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