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Geesthacht (LOZ). „Erschüttert blicken wir in diesen Tagen in den Osten Europas. In Gedanken bin ich bei den Menschen in der Ukraine und bei Geesthachterinnen und Geesthachtern, deren Freunde und Familienangehörige dort leben. Krieg ist immer das falsche Mittel – er kennt nur Verlierer, er verursacht nur Leid“, sagt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze heute angesichts der Kampfhandlungen in der Ukraine.

Die Stadt Geesthacht bereite sich auf die Ankunft von Personen vor, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten. „Wir rechnen mit Flüchtenden und werden diese auch aufnehmen“, betont Olaf Schulze, der sich regelmäßig mit Landrat Dr. Christoph Mager zu den Geschehnissen in der Ukraine austauscht. Untergebracht werden können Geflüchtete ad hoc in der Gemeinschaftsunterkunft an der Mercatorstraße und in einigen von der Stadt angemieteten Wohnungen. Wo, wenn es nötig wird, weiterer Wohnraum für Geflüchtete entstehen kann, wird aktuell innerhalb der Verwaltung diskutiert.

„Neben der reinen Unterbringung gibt es natürlich noch weitere Fragen, die wir aktuell angehen: Wer kann übersetzen? Wie und in welchem Umfang können wir schnell die Betreuung Geflüchteter organisieren und soziale Kontakte herstellen“, nennt Christoph Wieck, Leiter des Fachbereichs Bildung und Soziales, einige weitere Aspekte, denen im Rathaus nun mit Hochdruck nachgegangen wird.

Wie viele Geflüchtete in einer Kommune untergebracht werden, hängt von ihrer Einwohnerzahl ab. Die Zuweisung wird über den Kreis Herzogtum Lauenburg gesteuert.

„Wir verurteilen diesen Krieg und hoffen, dass bald ein Weg zurück zum Frieden gefunden wird. Bis dahin zeigen wir unsere Solidarität mit den Ukrainerinnen und Ukrainern – indem wir die Flüchtenden aufnehmen und weiter Frieden fordern“, sagt Olaf Schulze.

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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