Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen startet demokratiestärkende Förderoffensive

Der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen berät in der Ratzeburger Stadtbücherei über erste Projektanträge im Förderjahr 2023. Foto: Stadt Ratzeburg
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Ratzeburg (LOZ). Der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen hat zum Jahresbeginn nicht weniger als neun demokratiestärkende Projekte auf den Weg ins neue Förderjahr 2023 geschickt.

"Mit einem Fördervolumen von 74.000 Euro aus dem 'Bundesprogramm Demokratie leben!' des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend können wir wieder viele inspirierende Projekte ermöglichen, die unsere Gesellschaft in Stadt und Amt stärken wollen", sagt die Begleitausschussvorsitzende Gesine Biller.

Beworben für die erste Förderrunde hatten sich Projektträger mit ganz unterschiedlichen Projektideen. So plant die Volkshochschule Ratzeburg und Umland ein weiteres Jahresprojekt zum Themenfeld Antisemitismus mit Exkursionen zu Gedenkorten in der Region und einer Auseinandersetzung mit Tätergeschichten. Die Buchholzer Künstlergruppe 'b4art' möchte die politische Bildungsarbeit rund um den "Turmbau zu B." am Ratzeburger See weiterführen. Unter dem Titel "Tourismus und Menschenrechte" wird der Fokus einmal mehr auf die Folgen einer maßlos agierenden Gesellschaft gelenkt und über die Kunst ein Diskurs mit jungen Menschen angestrebt. Der Verein Miteinander leben will zusammen mit der Volkshochschule ein weiteres politisches Bildungsprogramm zu aktuellen politischen Themen organisieren sowie das offene Chorprojekt 'PoliticaLied' fortentwickeln. Die Grundschule Sterley plant in Kooperation mit dem 'People's Theater' in ihrer jährlichen Projektwoche ein spielerisch interaktives Trainingsprogramm zu Themen wie 'Vorurteile' und 'Ausgrenzung'. Dem Seniorenbeirat der Stadt Ratzeburg wurde ein Förderfonds für eigene Projektideen zur Demokratiestärkung oder Vielfaltgestaltung eingerichtet. Die BQG Personalentwicklung GmbH hat als Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft gleich mehrere Projektaufträge des Begleitausschusses übernommen. Sie wird die Entwicklung eines Aktionsplanes 'Inklusion' durch Bürgerwerkstätten in Stadt und Amt unterstützen, eine Fortbildungsreihe zu modernen Formaten für Öffentlichkeits- und Beteiligungsarbeit organisieren sowie die Förderung von Kleinprojekten übernehmen. "Unser Fonds für Kleinprojekte erlaubt es uns, auch Projektideen mit bis zu 500 Euro zu fördern, die von Schulklassen, Bürgerinitiativen oder engagierten Einzelpersonen an uns herangetragen werden. Damit waren wir in der Vergangenheit bereits sehr erfolgreich", sagt Karl Schneider von der Koordinierungs- und Fachstelle.

Nach der ersten Förderrunde verbleiben der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen noch rund 20.000 Euro für weitere Projektförderungen in 2023. Bis zur nächsten Sitzung des Begleitausschusses am 23. Februar können weitere Projektanträge gestellt werden. Information und Hinweise zum Antragsverfahren und den Förderrichtlinien können unter www.partnerschaftdemokratie.de eingesehen werden.

Kurznachrichten Ratzeburg


37. öffentliche Sitzung des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses der Stadt Ratzeburg
Am Montag, 30. Januar, um 18.30 Uhr tritt der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss der Stadt Ratzeburg zu seiner 37. öffentlichen Sitzung im Ratssaal des Rathauses zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Sachstandsbericht zur städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Zukunftsgestaltung Daseinsvorsorge“, ein Statusbericht zum Umbau und zur Erweiterung der Ruderakademie sowie eine Evaluierung von Standorten für Wohnmobilstellplätze.
Einwohnerinnen und Einwohner sind zudem eingeladen, Fragen, Anregungen und Vorschläge zu unterbreiten. Informationen zur Sitzung, wie auch zu allen anderen politischen Gremien, sind auf der städtischen Webseite im Sitzungsinformationsdienst für interessierte Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt.


Führung durch das A. Paul Weber-Museum
"Auf in die Kreismuseen" startet wieder mit monatlichen Führungen. Das im letzten Jahr so erfolgreiche Jahresprogramm der beiden Kreismuseen startet wieder. Unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum oder das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg an.
Den Anfang macht am Sonntag, 29. Januar, um 15 Uhr, das A. Paul Weber-Museum am Domhof 5. Ute Fritzsche wird auf einem Rundgang durch das Haus das Werk von A. Paul Weber vorstellen und einen Einblick in sein Leben geben. Die Führung selbst ist kostenlos, der Eintritt in das Museum beträgt 3 Euro, ermäßigt 1 Euro.


Konstituierende Sitzung des Ratzeburger Jugendbeirates
Am Mittwoch, 25. Januar, um 18.30 Uhr, trifft sich der Jugendbeirat der Stadt Ratzeburg zu seiner konstituierenden öffentlichen Sitzung im Jugendzentrum „Stellwerk“, Schweriner Straße 39. Auf der Tagesordnung steht die Neuwahl des Vorsitzes sowie erste Themen der geplanten Jugendbeiratsarbeit in den kommenden zwei Jahren, unterer anderem die Organisation eines "Europacamps" sowie die Entwicklung einer kommunalen Klimaschutzstrategie. Im Anschluss an die Sitzung tritt das Jugendforum der "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" zusammen. Es verwaltet auch das Jugendbudget des Förderprogramms "Demokratie leben!" für demokratiestärkende Kinder- und Jugendprojekte. Informationen hierzu sind unter www.partnerschaftdemokratie.de einzusehen.


Vollsperrung der Straße 'Röpersberg' aufgrund von Kanalbauarbeiten
In der Zeit vom 16. Januar bis 3. Februar wird die Straße 'Röpersberg' aufgrund von Kanalbauarbeiten in Höhe des DRK-Krankenhauses voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der Parkplatz am Krankenhaus bleibt über die Henri-Dunant-Straße erreichbar, ebenso alle Grundstückszufahrten hinter der Baustelle sowie der Parkplatz der AMEOS-Einrichtungen über die ausgeschilderte Zufahrt durch das Wohnbaugebiet Röpersberg. Die Haltestellen 'Röpersberg' und 'Albert-Schweitzer-Straße' werden in diesem Zeitraum aufgehoben.


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