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(LOZ). Frühe Hilfen unterstützen werdende Eltern sowie Mütter und Väter mit Babys und Kleinkindern. Um Familien auf dem Land noch besser zu erreichen, gehen die Frühen Hilfen auf Tour. Kleinbusse des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) fahren in ländliche Regionen. Im Gepäck haben sie jede Menge Spiele, Spaß und Informationen.

Mit dem Projekt „Frühe Hilfen sind da!“ möchte das NZFH zusammen mit den beteiligten Ländern und Kommunen die Frühen Hilfen in ländlichen Gebieten besser bekannt machen. Denn der Weg zu den Frühen Hilfen ist in eher ländlich geprägten Regionen manchmal weit.

Auch das Netzwerk Frühe Hilfen des Kreises Herzogtum Lauenburg beteiligt sich an dem bundesweiten Modellprojekt. Am 13. September wird der Frühe-Hilfe-Bus des NZFH mit Informations- und Aktionsständen von 10 bis 17 Uhr an der Kita Zwergenstübchen, Schulstraße 1 A in Gudow stehen; am 14. September in der Zeit von 13 bis 17 Uhr am TOM, Treffpunkt Moorring, Moorring 19 in Lauenburg; am 15. September in der Zeit von 10 bis 16 Uhr vor der Ev. Kita „Villa Kunterbunt“, Möllner Straße 4 in Büchen und am 16. September in der Zeit von 14 bis 18 Uhr auf dem Drachenfest zum Weltkindertag im Kurpark Ratebur. Kinder können an den Ständen spielen und Erwachsene mit Fachkräften oder anderen Eltern ins Gespräch kommen und sich Rat holen.

Die Fachkräfte aus dem Netzwerk Frühe Hilfen informieren an dem Tag interessierte Schwangere und Eltern über die Angebote der Frühen Hilfen im Kreis Herzogtum Lauenburg. Dazu gehören zum Beispiel Familienberatungsstellen, die Integrierte Beratungsstelle des Diakonischen Werkes Herzogtum Lauenburg, Familienbildungsstätten, Familienpaten, wellcome, Familienhebammen, Familienkrankenschwestern, Familienzentren, Kinder- und Jugend-Gesundheits-Dienst, Anlaufstelle Alpha, Kindertagespflege und weitere Engagierte Fachkräfte. Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit für ein Beratungsgespräch.

„Ich freue mich sehr, dass der Bus in Gudow, Lauenburg, Büchen und Ratzeburg Halt macht. So können wir Eltern in einer entspannten Atmosphäre über unsere Angebote der Frühen Hilfen hier in unserem Kreis Herzogtum Lauenburg informieren“, sagt Barbara Spangemacher, Netzwerkkoordinator/in der Frühen Hilfen im Kreis Herzogtum Lauenburg „Wir nehmen an der Aktion auch teil, damit die Frühen Hilfen vom Kreis Herzogtum Lauenburg ein Gesicht bekommen“, so Spangemacher weiter.

Gemeinsam mit Fachkräften der Frühen Hilfen hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen das bundesweite Modellprojekt für ländliche Räume entwickelt: Kleinbusse fahren von August 2022 bis Ende 2023 als mobile Angebote in ländliche Regionen in Schleswig-Holstein, sowie vier weiteren Bundesländern. Finanziert wird das Projekt der mobilen Frühen Hilfen aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen, unter anderem im Rahmen des Programms „Aufholen nach Corona“.

Kontakt für den Kreis Herzogtum Lauenburg: Koordination Frühe Hilfen, Barbara Spangemacher, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Telefon: 04541 888-401

Der Tourplan der Busse sowie weitere Informationen zum Modellprojekt und den Frühen Hilfen stehen unter: https://www.elternsein.info/sind-da/

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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