Erklärung der SPD Herzogtum Lauenburg zum 1. Mai

Foto: W. Reichenbächer
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(LOZ). „Der 1. Mai ist ein besonderer Tag für die SPD und die gesamte Arbeitnehmer-Bewegung. Seit der Einführung dieses Tages im Jahr 1919 wurde viel erreicht: Soziale Sicherungssysteme, Arbeitsschutz und Arbeitszeiten wurden verbessert. All den Kämpfern dafür gilt unser Dank. Sie haben das Leben von vielen Millionen Menschen verbessert. Unter sehr schwierigen Bedingungen“, erklärt Manfred Börner.

Der 1. Mai ist auch ein Tag des Innehaltens und des Blicks in die Zukunft. Es gibt noch viel zu tun. „Während der Covid-Pandemie zeigten sich die Grenzen unserer bisherigen Auffassung von Arbeit. Plötzlich wurde deutlich, dass für einige Berufe auch die Arbeit von zu Hause aus möglich ist. Es gilt zu klären, wie diese gerecht ausgestaltet werden kann.

Dank Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sind Beschäftigte in Deutschland besser durch die Pandemie gekommen, als in anderen Ländern. Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes hat vielen Menschen ihre Arbeit gesichert. Die Einführung der Überbrückungshilfen hat viele Betriebe vor dem Aus bewahrt. Man sieht, es macht einen Unterschied, wer regiert“, so der SPD-Kreisvorsitzende Manfred Börner.

Mit der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro die Stunde wird die größte Lohnerhöhung in der Geschichte der Bundesrepublik von der SPD geführten Bundesregierung durchgesetzt. Davon werden in Schleswig-Holstein über 300.000 Menschen profitieren – vor allem Frauen. Lohnungleichheit ist weiterhin ein großes Problem. „Der Mindestlohn wird viel für Schleswig-Holstein bewegen. Denn leider liegt es weiterhin auf den hinteren Plätzen im Durchschnittseinkommen der Bundesländer“, so Börner weiter.

Die SPD-Landtagskandidatin für Lauenburg Süd, Anika Pahlke, ergänzt: „Die jetzige Landesregierung ist dieses Problem nicht angegangen. Sie hat die Lage sogar noch verschlechtert und Lohndumping gefördert - durch mit der Streichung des Tariftreuegesetzes. Mit der SPD kämpfe ich für dessen Wiedereinführung. So werden Landesaufträge nur an Unternehmen gegeben, die fair bezahlen. So funktioniert zukunftsgerichtete und soziale Politik.“

Doro Siemers, Landtagskandidatin für Lauenburg Nord, erläutert zudem: „Gute Arbeit bedeutet für uns, dass man von harter Arbeit gut leben können muss. Steigende Mieten sind ein großes Problem. Daher muss die Mietpreisbremse erneut eingeführt werden. Auch diese wurde von der Landesregierung abgeschafft. Zum Nachteil aller Mieter. Aber auch der Erwerb von Wohneigentum wird immer schwieriger. Menschen die eine Immobilie kaufen wollen, wollen wir beim Erstkauf durch die Senkung der Grunderwerbsteuer entlasten. Und ein weiterer wichtiger Punkt zur Entlastung wird die Abschaffung der Kita-Gebühren. So bleibt mehr vom Einkommen für die Familie übrig.”

„Die Landtagswahl bietet eine große Chance für unser schönes Schleswig-Holstein. Mit Thomas Losse-Müller als Ministerpräsident werden wir unser Land gut aufstellen. Unsere Landtagskandidatinnen Doro Siemers und Anika Pahlke wollen ihn dabei unterstützen. Mit ihnen wird unser Kreis stark im Landtag vertreten sein. Gemeinsam mit der Bundesregierung können wir viel erreichen. Daher gilt für uns: Bund und Land - Hand in Hand“, so Manfred Börner abschließend.

Kurznachrichten aus der Region


Weihnachtsbasar
Die Schülervertretung (SV) der Grund- und Gemeinschaftsschule Sandesneben veranstaltet am Freitag, 25. November, zwischen 15 Uhr und 18 Uhr den ersten Weihnachtsbasar seit Beginn der Corona-Pandemie. Mit vielfältigen Bastelarbeiten, Kinderschminken und einem breiten gastronomischen Angebot von Crêpes bis zum Weihnachtsapfel bietet die Gemeinschaftsschule Sandesneben eine gemütliche Alternative zum großen Innenstadt-Trubel. 10 Prozent der Einnahmen gehen als Spende an die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg.


Berufsmesse
Die Gemeinschaftsschule Sandesneben veranstaltet am Donnerstag, 1. Dezember, ihre 2. Berufsmesse in der Amts-Arena. Über 60 Betriebe werden sich an Info-Ständen mit Flyern, Aufstellern oder anderem Anschauungsmaterial präsentieren. Zwischen 8.45 Uhr und 13.45 Uhr haben dann die Schüler von der 8. bis zur 13. Klassen die Gelegenheit, sich in der großen Drei-Felder-Sporthalle über die vielfältigen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Interessierte Betriebe und weitere Besucher können sich bei Vivien Pracejus, der Schulbeauftragten für Studien- und Berufsorientierung, unter vivien.pracejus@ggs-sandesneben.org anmelden.


Abendvortrag "Zur Physik in Michael Endes Jim Knopf"
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer und Jim Knopf und die Wilde 13 sind zwei Jugendbücher, die 1960 und 1962 erschienen, durch die Augsburger Puppenkiste und neuerdings durch die Kinoverfilmungen weltberühmt wurden. Michael Endes geniale und phantastische Ideen sprühen vor Witz und Unmöglichkeiten, aber ist das alles wirklich unmöglich? Der Vortrag am Dienstag, 22. November, geht den magnetischen Monopolen für den Magnetberg oder der Optik für den Scheinriesen TurTur nach, um nur zwei Beispiele zu nennen. Referent ist Physiker Prof. Dr. Thomas Schramm, HafenCity Universität, Hamburg. Der Vortrag im Wentorfer Angerhof (Hauptstraße 18d) beginnt um 19.30 Uhr. Eintritt ist wie immer frei.


Sprechstunden der Behindertenbeauftragten
Die nächsten Sprechstunden der Kreisbehindertenbeauftragten Kirsten Vidal finden an folgenden Terminen statt: Donnerstag, 24. November, von 14 bis 15.30 Uhr im Rathaus in Wentorf bei Hamburg, Hauptstraße 16.
Montag, 5. Dezember, von 12 bis 16 Uhr im Raum 176 des Kreishauses, Barlachstraße 2, in 23909 Ratzeburg. Dort ist sie auch unter der Nummer 04541 / 888-493 telefonisch erreichbar.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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