Ganztagskoordinatorinnen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg erfolgreich qualifiziert

(von links nach rechts): Sylvia Keding, Cora Steinhagen, Annette Grund-Krüger, Diana Prill, Friederike Kleeblatt, Gudrun Müller. Foto: hfr
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(LOZ). Ganztagskoordinatorinnen und -koordinatoren übernehmen eine zentrale Rolle in der Gestaltung der schulischen Ganztagsbetreuung und -bildung. Als verantwortliche Führungskräfte tragen sie mit ihrer Angebotsgestaltung dazu bei, die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Aus Perspektive der Kreisjugendhilfe sind die Koordinatorinnen und Koordinatoren gemeinsam mit Schule und außerschulischen Partnern wichtiger Garant für qualitativ hochwertige Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebote.

Am 17. Juni, rechtzeitig vor dem Beginn des neuen Schuljahres, ging nun der erste Zertifikatskurs „Ganztag leiten“ für sechs Ganztagskoordinatorinnen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg erfolgreich zu Ende. Der circa einjährige Zertifikatskurs ist ein Pilotprojekt der Kreise Herzogtum Lauenburg und Segeberg, der nach dem ersten erfolgreichen Durchlauf 2021/2022 ab Oktober schleswig-holstein-weit als Weiterbildung für Ganztagskoordinatorinnen und –koordinatoren angeboten wird.

In 6 Modulen wird dabei der Fokus auf Qualitätssicherung und das Schaffen von qualitativ hochwertige Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangeboten in der schulischen Ganztagsbetreuung gelegt. Dabei soll sich das Betreuungsangebot vor allem an dem individuellen Bedarf der betreuten Kinder und Jugendlichen orientieren. Zwischen den Theorieeinheiten geht es für die Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer immer wieder zurück an ihre Schulen, so dass das Gelernte direkt im Alltag umgesetzt werden kann.

Lehrgangsleiterin Christin Hönemann von der Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg: „Genau dieser direkte Theorie-Praxis Transfer bildet das Kernstück des neuen Zertifikatskurses „Ganztag leiten“. Er stellt sicher, dass nicht „unnützes Wissen“ angehäuft wird sondern dass individuell erarbeitet werden kann, in welchen Schritten und Themenbereichen die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des eigenen Ganztagsangebotes vor Ort zukünftig gesteuert werden soll.“

Im Rahmen der feierlichen „Zeugnisübergabe“ erhielten Gudrun Müller (Grundschule Weingarten /Lauenburg), Friederike Kleeblatt (Offene Ganztagsschule Büchen), Diana Prill (Bertha-von-Suttner-Schule), Annette Grund-Krüger (Grundschule Sterley), Sylvia Keding (Grundschule Dassendorf) und Cora Steinhagen (Grundschule Escheburg) ihre Zertifikate. Ab Oktober starten bereits die nächsten acht von insgesamt 33 Koordinatorinnen und –koordinatoren aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg in den Zertifikatskurs. Der Kurs ist bereits ausgebucht, Interessierte können sich aber bereits jetzt für den nächsten nach den Sommerferien 2023 stattfindenden Kurs bei der Kreisverwaltung anmelden.

Kurznachrichten aus der Region


Sprechstunden der Behindertenbeauftragten
Die nächsten Sprechstunden der Kreisbehindertenbeauftragten Kirsten Vidal finden an folgenden Terminen statt:
Donnerstag, 22. September, von 14 bis 15.30 Uhr im Rathaus in Wentorf bei Hamburg, Hauptstraße 16.
Dienstag, 4. Oktober, von 12 bis 16 Uhr im Raum 176 des Kreishauses, Barlachstraße 2, in Ratzeburg. Dort ist sie auch unter der Nummer 04541 / 888-493 telefonisch erreichbar.


Eine Sommernacht im naturnahen Garten
Ralf Schütze-Buzello (Stiftung Biotop-Schmiede) wird am Freitag, 9. September, ab 19 Uhr im Gemeindehaus Escheburg (Hofweg 2) über die Gestaltung von „Lebensinseln“ und kleinen Oasen im Garten berichten und von den phänomenalen Fähigkeiten der nächtlichen Lebewesen („Lebendige Dunkelheit“) erzählen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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