Über 1.200 Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg beim ‚AOK-Laufwunder‘ mit Laufabzeichen belohnt

AOK-Landesdirektorin Iris Kröner (rechts) zeichnete stellvertretend für die Heimsonderschule Haus Arild aus Bliestorf, Barbara Döhler (links) aus. Foto: AOK/hfr
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„Freude am Laufen ist wichtiger als die Leistung“

 

Herzogtum Lauenburg (LOZ). Eine Schule aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg gehört zu den lauffreudigsten Schulen in ganz Schleswig-Holstein. Die Heimsonderschule Haus Arild aus Bliestorf wurde im Kieler ‚Haus des Sports‘ mit Urkunden ausgezeichnet sowie mit einem Siegerscheck in Höhe von 200 Euro belohnt.

Insgesamt 1.229 Schülerinnen und Schüler im Kreis Herzogtum Lauenburg haben im vergangenen Schuljahr 2020/2021 Ausdauer beim Laufen bewiesen und jetzt ihr Laufabzeichen erhalten. Trotz Corona beteiligten sich im Schuljahr 2020/2021 landesweit fast 24.000 Schülerinnen und Schüler am Laufabzeichen-Wettbewerb.

Die jährliche Veranstaltung wurde bereits zum 33. Mal vom Schleswig-Holsteinischen Leichtathletik-Verband und der AOK NordWest organisiert in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. „Die Heimsonderschule Haus Arild aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg hat eindrucksvoll gezeigt, dass es auch gerade unter den aktuellen Bedingungen der Pandemie wichtig ist, sich schon im jugendlichen Alter regelmäßig und gern auch gemeinsam zu bewegen, weil es Spaß macht“, sagte AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Fitness, Ausdauer und Spaß an der gemeinsamen Sache stehen beim landesweiten Laufabzeichen-Wettbewerb im Vordergrund. Auf Schnelligkeit kommt es hingegen nicht an. Je nach Kondition laufen die Schülerinnen und Schüler ununterbrochen 15, 30 oder 60 Minuten. „Trotz der Corona-Bedingungen haben 143 Schulen ihren Schülerinnen und Schülern eine Teilnahme beim 33. Wettbewerb ermöglicht. Er ist auch nach vielen Jahren ein toller Beitrag der AOK und motiviert alle Teilnehmenden zu besonderen Leistungen. Zudem fördert das Laufen über Klassengrenzen hinweg die motorische Entwicklung, die Gesundheit und ein gutes soziales Miteinander“, so Dirk Gronkowski, Schulsportreferent Schleswig-Holstein und Fachaufsicht Sport am Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Gewertet wird die Laufleistung der gesamten Schule. „Das ‚Laufwunder‘ bietet den Schülerinnen und Schüler eine gute Gelegenheit, zusammen in Bewegung zu kommen und die sportliche Vielfalt kennenzulernen. Deshalb zählt bei diesem Wettbewerb das gemeinsam erreichte Ergebnis“, sagte Hartmut Weber, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Leichtathletik-Verbandes (SHLV). Der Laufabzeichen-Wettbewerb soll die Kinder und Jugendlichen auch dazu anregen, sich in Vereinen zu organisieren und Sport als wichtiges Element in ihren Alltag zu integrieren. Die Vereine in Schleswig-Holstein bieten dazu ein umfassendes Programm und eine fachkundige Anleitung.

Insgesamt erfüllten im vergangenen Jahr landesweit 23.953 Schüler aus 143 Schulen die Voraussetzungen für das Laufabzeichen. Davon liefen 3.044 eine Viertelstunde, 4.874 eine halbe Stunde und der Großteil von 16.035 eine Stunde ohne Pause. Für das Ergebnis wird die Anzahl der laufenden Schüler und die Gesamt-Laufzeit bewertet und ins Verhältnis zur Gesamtschülerzahl der Schule gesetzt.

„Ziel des Laufabzeichen-Wettbewerbs ist es, bei Kindern und Jugendlichen der verschiedenen Jahrgangsstufen die Freude am Laufen zu wecken, sie dauerhaft für Bewegung zu begeistern und dabei selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Gerade in jungen Jahren ist es wichtig, Sport zu treiben. Denn immer mehr Schüler bewegen sich zu wenig und erreichen nicht einmal die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach sich Kinder und Jugendliche mindestens eine Stunde täglich bewegen sollten“, so AOK-Serviceregionsleiter Wunsch.

Kurznachrichten aus der Region


Bürgersprechstunde mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer per Telefon oder Videokonferenz
Dr. Nina Scheer, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd, lädt für Montag, 7. Februar, von 15 bis 17 Uhr zu einer Bürgersprechstunde per Telefon oder Videokonferenz ein. Um die einzelnen Telefonate zu koordinieren, wird um Anmeldung gebeten: telefonisch unter 030 / 227 73537 oder per E-Mail an nina.scheer@bundestag.de.


Baumpflegearbeiten an Kreisstraßen
Im Zeitraum vom 31. Januar bis zum 2. Februar wird die Kreisstraße K78 zwischen Groß Zecher und Marienstedt voll gesperrt. Grund hierfür sind Baumpflegearbeiten an den Alleebäumen. Die Ortschaft Groß Zecher ist während dieser Zeit von Seedorf aus erreichbar. Marienstedt kann aus Richtung Zarrentin und Hollenbek angefahren werden. Der Linienverkehr ist von den Arbeiten nicht betroffen.
Vom 3. Februar bis 4. Februar werden die Arbeiten dann an der Verbindungsstraße zwischen Güster und Göttin fortgesetzt. Auch hier muss die Straße zwischen dem Abzweiger Grambek und Göttin für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden.
Für beide Maßnahmen werden vor Ort Umleitungen ausgeschildert.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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