Foto: hfr
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 Kostenlose Filmvorführung mit Möglichkeit für anschließenden Austausch mit Fachkräften

Geesthacht (LOZ). Bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche wird in der Regel an männliche Täter gedacht. Es scheint noch schwerer, sich vorzustellen, dass auch Mütter ihre Kinder sexuell missbrauchen könnten. Auch wenn unstrittig ist, dass die große Mehrzahl sexualisierter Übergriffe gegen Kinder und Jugendliche von Männern begangen wird, ist ebenso unumstritten, dass es auch Frauen gibt, die gegen ihre Kinder sexualisierte Gewalthandlungen ausführen.

 

„Zunächst haben wir eher an Fremde als Täter gedacht, später auch an Väter und andere Familienmitglieder. Dann standen die Fachkräfte als Täter im Fokus - mit diesem Film wollen wir Frauen als Täterinnen in den Fokus rücken und damit das letzte Tabu aufbrechen“, sagt Birgit Maschke von der Fachstelle Kinderschutz Süd im Kreis Herzogtum Lauenburg.

In dem Film „Die Hände meiner Mutter“ erinnert sich der Protagonist, inzwischen selbst Vater, plötzlich und unerwartet an Übergriffe, die er durch seine Mutter erfuhr. Als er dies innerhalb seiner Familie eröffnet, erhält er unterschiedlichste Reaktionen. Der Film beschreibt insbesondere die innere Verzweiflung des Mannes, der um seine innere Stabilität ringt, als er erkennen muss, welches Familiengeheimnis von vielen getragen wurde und wird.

Im Anschluss an die Filmvorführung stehen auch Fachkräfte der Familienberatungsstelle für Fragen und Austausch zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenlos. Die Veranstaltung wird finanziert durch das Kleine Theater Schillerstraße und den Kreis Herzogtum Lauenburg.

Der Film wird am Dienstag, 16. September, von 19 bis 21 Uhr in Geesthacht gezeigt, im „Kleines Theater Schillerstraße“ (Schillerstraße 33).

 

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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