Ratzeburger Volkshochschule startet Sprachkurse für Geflüchtete aus der Ukraine

Dozent Dr. Hans Jörg Bettelhäuser (Bildmitte) begrüßt zusammen mit den Dozentinnen Monika Töppler (li.) und Marianne Bettelhäuser (2.v.li) ukrainische Sprachschülerinnen zu ihrer ersten Deutschstunde. Foto: Volkshochschule Ratzeburg & Umgebung e.V.
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Ratzeburg (LOZ). Die Ratzeburger Volkshochschule hat in kurzer Zeit zwei Deutschkurse für über 40 Geflüchtete aus der Ukraine samt Kinderbetreuung organisieren können. "Wir haben in kurzer Zeit doch sehr viele Anfragen erhalten, nicht nur aus Ratzeburg, auch aus dem Umland. Der Bedarf für eine sachkundige, einführende Sprachausbildung ist wirklich enorm", weiß Silvia Tessmer, Leiterin der Volkshochschule, zu berichten.

Die größte Schwierigkeit, hier als Bildungseinrichtung schnell helfen zu können, war dabei, zertifizierte Dozentinnen oder Dozenten zu finden, die noch Zeit für zusätzliche Sprachkurse aufbringen zu können.

"Wir haben in den vergangenen Jahren, mit dem Flüchtlingszugang aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und dem Iran, einen sehr erfahrenen Dozentenstamm aufbauen können, mit dem wir bereits viele Menschen zu den verschiedenen Sprachniveaus bringen konnten, von der Alphabetisierung bis zum studienfähigen B2-Zertifikat. Das hilft aktuell sehr. Wir sind so in der Lage, sehr kurzfristig Unterrichtsangebote zu schaffen und den Menschen aus der Ukraine einen schnellen sprachlichen Einstieg zu ermöglichen", sagt Silvia Tessmer.

Angesichts der Möglichkeiten für ukrainische Geflüchtete, sich umgehend in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren zu dürfen, rechnet sie mit einer weiterhin hohen Nachfrage nach zertifizierten Sprachkursen. "Wir stehen, wie 2015, am Beginn eines langen Lernprozesses, auf den wir uns als Volkshochschule wieder bestmöglich vorbereiten, damit die Sprachbarriere zwischen uns bald keine Rolle mehr spielt", beschreibt Silvia Tessmer die anstehende Herausforderung, aber auch den Anspruch für die Volkshochschule Ratzeburg und Umgebung.

Kurznachrichten Ratzeburg


Sehvermögensberatung in Ratzeburg
Das Beratungsmobil des Blinden- und Sehbehindertenvereins (BSVSH) öffnet am 3. Dezember zwischen 10 und 15 Uhr vor dem Rathaus in Ratzeburg seine Tür. Anlässlich des Aktionstages „Barrierefrei gewinnen alle“ können sich hier diejenigen beraten lassen, die ein Leben mit Sehverlust bewältigen müssen. "Unsere Berater stehen für Augenpatienten und Menschen mit Sehverlust für alle Fragen rund um dieses Thema zur Verfügung. Wir sind Experten in eigener Sache und bieten individuelle, kompetente und unabhängige Beratungen an. Diese Beratungen erfolgen selbstverständlich kostenlos und vertraulich", sagt Dr. Jürgen Trinkus, Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein. Anmeldung für individuelle Termine bis spätestens am Freitag, 2. Dezember, 14.30 Uhr in der BSVSH-Geschäftsstelle: Tel. 0451 / 408 508-0 oder per Mail: info@bsvsh.org


36. öffentliche Sitzung des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses der Stadt Ratzeburg
Am Montag, 5. Dezember, um 18.30 Uhr tritt der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss der Stadt Ratzeburg zu seiner 36. öffentlichen Sitzung in der Aula der Lauenburgischen Gelehrtenschule, Bahnhofsallee 22 zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Statusbericht zum Umbau und zur Erweiterung der Ruderakademie, der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes Nr. 85 "Freie Schule Ratzeburg" für den Bereich "nordöstlich Salemer Weg", der Erlass einer Stellplatzsatzung, Beschluss über die Aufnahme einer kommunalen Wärme- und Kälteplanung für die Stadt Ratzeburg nach § 7 des Energiewende- und Klimaschutzgesetzes Schleswig-Holstein (EWKG) sowie Planungen von Nachbargemeinden.


20. Sitzung des Ratzeburger Jugendbeirates
Am, 30. November, um 18.30 Uhr, trifft sich der Jugendbeirat der Stadt Ratzeburg zu seiner 12. öffentlichen Sitzung im Jugendzentrum „Stellwerk“, Schweriner Straße 39. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Bekanntgabe der Wahlergebnisse zu Jugendbeiratswahl 2022, ein Bericht zum Besuch von Jugendbeiratsvertretern in der dänischen Partnerstadt Ribe sowie ein Sachstand zum gemeinsamen Klimaprojekt mit der belgischen Partnerstadt Esneux.
Im Anschluss an die Sitzung tritt das Jugendforum der "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" zusammen. Es verwaltet auch das Jugendbudget des Förderprogramms "Demokratie leben!" für demokratiestärkende Kinder- und Jugendprojekte. Informationen hierzu sind unter www.partnerschaftdemokratie.de einzusehen.


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