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Schwarzenbek (LOZ). "Selbstbestimmt leben ohne Barrieren" war das Motto des diesjährigen europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Beschäftigte des Lebenshilfewerk Kreis Herzogtum Lauenburg (LHW) und der Beauftragte für Menschen mit Behinderung Klaus Gawlik übergaben nun zwei Ordner mit Fotos, die Barrieren im öffentlichen Raum in Schwarzenbek aufzeigen, an Bürgervorsteher Roman Larisch und Mitglieder des Sozialausschusses.

Die Beschäftigten hatten den Bahnhof Schwarzenbek und den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) besucht und Barrieren mit roter Kreide markiert und dokumentiert. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, auf Hindernisse hinzuweisen, die Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Raum begegnen: Für Rollstuhlfahrer seien zu hoch hängende Fahrpläne ein Problem, Bordsteine an Bushaltestellen eine Stolpergefahr. Für mehr Sicherheit und Komfort wären taktile Systeme zu und an den Bahngleisen hilfreich.

"Immer wieder auf Barrieren hinzuweisen und damit das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zu schärfen, ist eine wichtige Aufgabe für eine inklusivere Gesellschaft", dankte Larisch auch Werkstattleiter Benedikt Kindermann vom LHW, während die Mitglieder des Sozialausschusses (SoKA) der Stadt Schwarzenbek einluden, am Aktionsplan Inklusion teilzunehmen: Nach den Sommerferien beschäftigt sich der SoKA auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung in Sitzungen, Workshops und Bürgerforen unter anderem damit, öffentliche Räume wie das Amtsrichterhaus inklusiver zu gestalten, barrierefreie Mobilität vor allem am Knotenpunkt Bahnhof und an den Bushaltestellen zu ermöglichen und bei Veranstaltungsplanungen Menschen mit Behinderungen mehr in den Blick zu nehmen.

Kurznachrichten Schwarzenbek


 


Demenzberatung
Jeden 2. Donnerstag im Monat von 8.30 bis 12.30 Uhr können sich Angehörige und Menschen mit Gedächtnisproblemen im Amt Schwarzenbek-Land, Gülzower Straße 1 beraten lassen. Sie finden Informationen über die Krankheit und den Umgang damit, über Angebote zu Unterstützung und Hilfe sowie ein offenes Ohr für Sorgen und Ängste. Unabhängig und kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten, es gelten die aktuellen Regeln. Weitere Informationen: Barbara Hergert, Koordinierungsstelle Demenz, Telefon 04542 / 83 84 670, info@koordinierungsstelle-demenz.de


Persönliche Beratung durch den Pflegestützpunkt im Amt Schwarzenbek-Land
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden Donnerstag von 8.30 bis 11.30 Uhr individuelle, kostenfreie und unabhängige Beratungen rund um das Thema Pflege in Schwarzenbek an. Lars Koßyk nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen, z.B. bei der Beantragung eines Pflegegrades. Das Beratungsangebot findet ab sofort in den Räumlichkeiten des Amtes Schwarzenbek-Land, Gülzower Straße 1, Trauzimmer in Schwarzenbek statt. Die Beratung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 04542 / 82 65 49 und unter Einhaltung der 3G-Regel möglich. Weitere Informationen auf der Homepage unter www.pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de.


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