Foto: hfr
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Schönberg (LOZ). Um eine Herzsportgruppe betreiben zu können, bedarf es strenger Vorschriften. Es muss z.B. ein Sanitäter vor Ort sein und ein Defibrillator zur Verfügung stehen. Beides war der Fall, als der VfL Schönberg die Herzsportgruppe ins Leben rief. Leider hat die Ärztin, die den Defi mitbrachte, die Gruppe verlassen. Und ohne Defi keinen Sport.

Die Mehrheit des Gemeinderats in Schönberg versagte auf Grund einer angespannten Haushaltslage dem Sportverein den beantragten Zuschuss zum Defi. „Ein Grund zum schnellen Handeln“, so CDU Ortsvorsitzender Joachim Kolze.

„Der Sportverein mit seinen unterschiedlichen Sparten ist eine äußerst wichtige Institution in Schönberg. Wenn Menschen sich ehrenamtlich engagieren, muss dies gefördert werden“, sagte Deborah Lopes (CDU), stellvertretende Bürgermeisterin. Der CDU-Ortsverband Schönberg verständigte sich kurzerhand darauf, innerhalb des Ortsverbandes Spenden zu sammeln.

So konnten Joachim Kolze und Deborah Lopes stellvertretenden für alle Spender der CDU, dem VfL Vorsitzenden Clemens Koalik 1.250 Euro überreichen.

Auf einer Veranstaltung des VfL konnten bereits 86 Euro an Spenden akquiriert werden. 200 Euro hat der Bürgermeister Holger Junge in den Hut geworfen, wie er selbst verlauten ließ. „Nun kann sogar über einen zweiten Defibrillator nachgedacht werden“, freute sich Clemens Koalik.

Die Herzsportgruppe findet in der Turnhalle statt, wo auch der Defi angebracht werden soll. Ein zweiter soll am Sportplatz seinen Platz finden.

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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