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(LOZ). Die aktuelle Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“ im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend befasst sich eingehend mit den Auswirkungen von Trennung und Scheidung auf Kinder. Eine erschreckende Erkenntnis der empirischen Studie: bei jeder 4. Trennung spielt Gewalt eine Rolle.

Es ist belegt, dass es Kinder massiv belastet, wenn sie Gewalt zwischen ihren Eltern erleben. Sie fühlen sich hilflos, haben Angst, oft erwächst in ihnen der Irrglaube, sie seien selbst der Grund für die miterlebte Gewalt. Zudem lernen sie sehr früh Gewalt als Konfliktlösungsmuster kennen. Auch haben Studien gezeigt, dass diese Kinder später häufiger selbst Gewalt anwenden oder Opfer von dieser werden.

Laut Bundeskriminalstatistik 2022 sind die Fallzahlen häuslicher Gewalt von 2021 auf 2022 in Deutschland um 8,5 Prozent gestiegen.

Gewalt in Partnerschaften beginnt nicht selten mit der Schwangerschaft oder der Geburt eines Kindes und kommt in allen Bildungs- und Einkommensschichten vor, erstreckt sich über alle Altersgruppen, Nationalitäten, quer durch Religionen und Kulturen.

Die Familienberatungen in Ratzeburg und Geesthacht halten mit ihren Teams aus erfahrenen Fachkräften bestehend aus Psychologen, Pädagogen und Sozialpädagogen ein psychosoziales Beratungsangebot vor.

Die Fachkräfte sind mit den Strukturen des Kreises vertraut und gewährleisten durch ihre Vernetzung mit anderen Hilfesystemen und Institutionen eine umfassende Begleitung und vermitteln bei Bedarf auch weiterführende Hilfen.

Mit ihrem individuellen, kostenfreien und regionalen Angebot richtet sich die Beratung an Jugendliche, Eltern und Kinder sowie an alle Menschen, die mit Kindern leben oder arbeiten.

Dabei bildet die weitreichende Schweigepflicht das Fundament für eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung und schafft so einen geschützten Rahmen für die Ratsuchenden.

Interessierte erreichen die Familienberatungen wie folgt:

Ratzeburg: Bauhof 5, 23909 Ratzeburg
Tel.: 04541 / 80 59 10
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Geesthacht: Otto-Brügmann-Straße 8, 21502 Geesthacht
Tel.: 04152 / 80 98 40
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Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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