Die Kirchengemeinde Sandesneben freut sich über 10.000 Euro Unterstützung: (v.l.) Propst Philip Graffam, Maren Meineke („Berg-Retterin“), Rainer Rexin (Bürgermeister Sandesneben) und Doris Pfeifer (Pastorin). Foto: KKLL
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Die Unterstützung für den Kirchberg in Sandesneben wächst

Sandesneben (ab). Die Kirchengemeinde Sandesneben freut sich über die wachsende Unterstützung zum Erhalt des Kirchbergs. Im Rahmen eines Ortsbesuchs überreichte Sandesnebens Bürgermeister Rainer Rexin einen symbolischen Scheck über 10.000 Euro.

Politiker beim Ortsbesuch

Der Kirchberg in Sandesneben beschäftigt auch die Politik. Mitte Februar informierten sich mehrere Poltiker vor Ort über den Stand der Maßnahmen zum Erhalt des ins Rutschen geratenen Berges und der darauf stehenden Kirche St. Marien. Die Grünen-Landtagsabgeordneten Uta Röpcke und Oliver Brandt sowie der Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz erhielten Einblicke in die erfolgreichen Aktionen der „Berg-Retter“ (Aktueller Spendenstand: 69.378,51 Euro) und sicherten zu, sich beim Bemühen um Fördermöglichkeiten zum Erhalt des Kirchbergs mit einzusetzen.

Scheckübergabe durch Bürgermeister Rexin

Den Ortsbesuch nutzte Sandesnebens Bürgermeister Rainer Rexin, um die Unterstützung durch die Kommunen deutlich zu machen. Er überreichte „Berg-Retterin“ Maren Meineke und Pastorin Doris Pfeifer einen symbolischen Scheck über 10.000 Euro als Zuschuss von der Kommune Sandesneben. „Für Sandesneben ist die Kirche und insbesondere der weithin sichtbare Kirchturm ein prägendes Gebäude, man kann schon sagen ein Wahrzeichen. Und deshalb mochte sich kein Gemeindevertreter vorstellen, wie das Ortsbild von Sandesneben ohne Kirche aussieht“, so Rexin. „Ich glaube, dass diese Aussage uns bei unserem Beschluss geleitet hat. Wir wollen für die Fördermittelgeber ein Zeichen setzen, dass die Kommune des Standortes Kirche hinter dem Projekt steht.

Die Gemeindevertretung hatte sich am 17. Dezember 2025 mit dem Antrag der Kirchengemeinde Sandesneben zur Unterstützung bei der Kirchbergrettung beschäftigt und einstimmig eine Unterstützung von 10.000 Euro beschlossen.

Weitere Kommunen unterstützen Projekt

Neben Sandesneben bezuschussen auch die Kommunen Wentorf A.S. (5.000 Euro), Schönberg (5.000 Euro) und Lüchow (2.500 Euro) das Kirchberg-Projekt. „Wir freuen uns über die wachsende Unterstützung für unser Vorhaben, den Kirchberg und die Kirche standfest und barrierefrei zu machen“, betonte Pastorin Doris Pfeifer. Auch Propst Philip Graffam zeigte sich erfreut: „Die ‚Berg-Retter‘ erbringen hier vor Ort einen herausragenden ehrenamtlichen Einsatz. Es ist toll, dass das von der Politik gesehen und unterstützt wird!”

Zum Hintergrund:

Der Kirchberg in Sandesneben im Kreis Herzogtum Lauenburg soll im Rahmen von umfangreichen Sanierungsmaßnahmen ein neues Äußeres erhalten. Notwendig sind die Baumaßnahmen, um ein Abrutschen des Berges zu verhindern. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Erosionen an den Stützmauern. Mit den geplanten Maßnahmen sollen der Kirchberg und das Ensemble aus Kirche, Turm und Kirchhof dauerhaft gesichert werden. Gleichzeitig wird das Thema Barrierefreiheit gelöst, um Menschen ohne Hilfsmittel den Zugang zum Kirchberg und zur Kirche zu ermöglichen.

Die Kirchengemeinde Sandesneben und der Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg bemühen sich um Drittmittel für die geschätzten Kosten der Kirchbergsanierung von rund 4 Millionen Euro. Davon übernehmen der Kirchenkreis (660.000 Euro) und die Nordkirche einen Teil. Die Kirchengemeinde hat sich zum Ziel gesetzt 90.000 Euro an Spenden einzusammeln.

Weitere Informationen unter: https://www.kirche-sandesneben.de/kirchberg.html

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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