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Geesthacht (LOZ). Die Christdemokraten Thomas Sobotta, Thomas Freiberg, Jochen Meder, Karl Hermann Rosell, Andreas Schwandt und Oliver Pachur waren zu Gast im Kernkraftwerk Krümmel um einen Einblick in die Rückbaumaßnahmen zu erhalten.

Nach einem Vortrag über die Geschichte des Kraftwerks, die Stilllegungsentscheidung im Jahre 2011 und der Vorbereitung des Rückbaus, wurde die Gruppe von Dr. Karsten Wulff durch das Kraftwerk geführt. Zuerst ging es durch den Reaktorblock, anschließend durch das Maschinenhaus. Der derzeitige Zustand der Kraftwerkstechnik wurde gezeigt und genau erklärt.

Die endgültige Stilllegungs- und Abbaugenehmigung liegt noch nicht vor. Jedoch wurden Teile der Anlagentechnik schon gereinigt und für die Demontage vorbereitet. Einige Maschinen der außerhalb liegenden Hilfseinrichtungen wurden an andere Kraftwerke veräußert. Zwei der sechs Dieselaggregate der Notstromversorgung wurden bereits abtransportiert.

Die Abbruchmengen durch den Rückbau werden so klein bleiben, dass der zusätzliche LKW-Verkehr auf den Straßen der Umgebung keine nennenswerte Rolle spielen wird. Erst nach Entfernen der metallischen technischen Inneneinrichtung des Kraftwerks wird die Gebäudekonstruktion abgerissen. Dies wird allerdings erst in Jahrzehnten erfolgen. Die Christdemokraten überzeugten sich von den gründlichen Vorbereitungsmaßnahmen für den Rückbau, die vor allem die Ablauforganisation und die Transportlogistik betrafen.

Die Sicherheit im auch heute noch laufenden Alltagsbetrieb ist auf dem gleichen Stand, wie in der normalen Betriebszeit vor der Stilllegung. Das bedeutet, dass jeder Vorgang, jede Person und jedes kleine Teil genau kontrolliert wird. Die Gewissenhaftigkeit mit der überall gearbeitet wird, hat die Kommunalpolitiker stark beeindruckt. „Wir gehen davon aus, dass der in naher Zukunft beginnende Rückbaubetrieb keinen nachteiligen Einfluss auf die Stadt Geesthacht nehmen wird“, so Andreas Schwandt, CDU-Sprecher im Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr.

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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