Geesthacht (LOZ). Eine Erfolgsgeschichte feiert einjährigen Geburtstag: Das Seniorenkino des Geesthachter Seniorenbeirats. Im März 2025 hatten das Kino und der Seniorenbeirat zur ersten Vorstellung im Kleinen Theater Schillerstraße (kTS) eingeladen – und seitdem ist das Angebot zu einem festen Bestandteil des kulturellen Terminkalenders vieler Senioreninnen und Senioren geworden.
„Meike Peemöller vom Kleinen Theater Schillerstraße war von der Idee sehr angetan, und am 3. März 2025 startete das Format Seniorenkino mit dem Film „Ich bin dann mal weg“. Seitdem kommen an jedem ersten Montag im Monat zwischen 50 und 70 Zuschauerinnen und Zuschauer zum Seniorenkino in den kleinen Saal des kTS“, schaut der Seniorenbeirat auf die Entstehungsgeschichte des Formats zurück.
Zur Feier des ersten Jahrestages des Seniorenkinos laden Seniorenbeirat und kTS am 2. März zur Vorstellung des Films „Monsieur Claude und sein großes Fest“ ein. Normalerweise kostet eine Karte fürs Seniorenkino 7 Euro. „Zur Feier des Tages und mit Unterstützung eines großzügigen Sponsors ist der Eintritt am 2. März frei“, kündigt der Seniorenbeirat an. Pro Seniorin oder Senior gibt es nur ein Ticket – und nur solange der Vorrat reicht. Tickets müssen vorab beim kTS reserviert werden.
Zum Inhalt des Films: Claude Verneuil und seine Frau Marie möchten ihren 40. Hochzeitstag in unaufgeregter Zweisamkeit begehen. Ihre vier Töchter lassen sich jedoch eine Überraschung einfallen: Ein XXL-Familienfest, zu dem ihre Ehemänner alle Schwiegereltern nach Frankreich einladen!
Nach den Riesenerfolgen von "Monsieur Claude und seine Töchter" (2014) und "Monsieur Claude 2" (2019) kehrt Regisseur Philippe de Chauveron mit dem dritten Teil der Kultreihe zurück. Auch diesmal verkörpert Christian Clavier den konservativen Patriarchen Claude Verneuil, der wieder mit den Eigenheiten seiner internationalen Schwiegersöhne konfrontiert wird.
Gedreht wurde größtenteils im Loiretal, der Heimatregion des Filmhelden. Der Film spielt erneut humorvoll mit Klischees über Herkunft, Religion und Familie – ein Spiegel der französischen Gesellschaft, der mit pointiertem Witz zeigt, wie schwer und zugleich heilsam kulturelle Vielfalt sein kann.
