Berufliche Bildung als Schicksalsprojekt für den Kreis – FDP besucht BBZ Mölln

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Mölln (LOZ). Wie steht es um die berufliche Bildung im Kreis Herzogtum Lauenburg? Welche Probleme sind zu lösen? Wie kann die Politik helfen? Diesen Fragen gingen FDP-Kreistagsabgeordnete Dr. Christel Happach-Kasan, FDP-Kreistagskandidat Jannes Hagemann und Daniel Lohse (FDP Nusse) auf den Grund. Gemeinsam besuchten sie das Berufsbildungszentrum Mölln und tauschten sich ausführlich mit dem Schulleiter, Ulrich Keller, aus.

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Viele Berufe, beispielsweise im Metall-Handwerk und in der Landwirtschaft, stehen auf der Kippe. Ihnen droht aufgrund geringer Schülerzahlen die Auslagerung in andere Kreise. Dies hätte fatale Folgen für die wirtschaftliche Struktur und das Fachkräfte-Angebot im Kreis. Auch die finanziellen Sorgen vieler Schülerinnen und Schüler in Folge der Inflation und des Krieges sind bedrückend.

Ein weiteres Thema ist die komplizierte Heizungsanlage, die durch verschiedene Ausschreibungsverfahren beim Bau der Gebäude von verschiedenen Herstellern kommt. Hier gibt es Probleme im Vergaberecht, die angepackt werden müssen. Denn die Bedienung der Anlage kostet täglich viel Zeit, genauso wie das enorme Ausmaß an Bürokratie bei der Beantragung von Fördergeldern. Die FDP hat diese Probleme erkannt und wird sich weiterhin für Lösungen einsetzen.

Berufliche Bildung ist enorm wichtig, um begehrte Fachkräfte auszubilden und das soziale Aufstiegsversprechen einzuhalten. In Zukunft gilt es deshalb, die Umschulungsmöglichkeiten von Lehrkräften zu verbessern, bürokratische Hürden bei Vergabeverfahren und Fördergeldern abzubauen und vor allem die berufliche Bildung attraktiver für junge Menschen zu gestalten. Dies geht beispielsweise durch Berufsorientierungstage auch im Gymnasium oder verbesserte Anrechnung beruflicher Bildung an Hochschulen und Universitäten.

Viele Themen betreffen zwar die Landespolitik, die FDP-Kreistagsfraktion und die FDP Mölln stehen jedoch voll und ganz hinter dem BBZ, werden die Impulse innerhalb der Partei weitergeben und vor Ort nach allen Möglichkeiten unterstützen.

Kurznachrichten Mölln


Wer möchte Wildschadenschätzer werden?
Die Stadt Mölln sucht gemeinsam mit dem Amt Breitenfelde zum Juli eine Person, die das Ehrenamt des amtlichen Wildschadenschätzers bekleidet. Aufgabe des Wildschadenschätzers ist es, bei Terminen am Schadensort Wildschäden abzuschätzen und eine gütliche Einigung hinsichtlich des Schadensausgleichs herbeizuführen. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Abzuschätzen sind ausschließlich Schäden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, wie beispielsweise Grün- und Ackerland oder Maisflächen. Vorzugsweise werden Personen gesucht, die sowohl mit der Jagd als auch mit der Landwirtschaft vertraut sind. Die Tätigkeit des Wildschadensschätzers wird mit einer entsprechenden Aufwandsentschädigung vergütet. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Fachdienst Ordnung der Stadt Mölln, Telefon 04542 / 80 31 29.


Exkursion nach Haithabu entfällt
Die von der Stiftung Herzogtum Lauenburg für den 26. Mai geplante Tagesexkursion nach Haithabu entfällt aus organisatorischen Gründen.


Tandera-Theater in der Stadtbücherei Mölln
Das Tandera-Theater kommt am Dienstag, 4. Juni, mit dem Stück „Frieda und Frosch“ in die Stadtbücherei Mölln. Das Abenteuer von Kröte Frieda und Frosch Fredy ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet und beginnt um 15.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Karten gibt es ab sofort in der Stadtbücherei, Gudower Weg 9.


Vollsperrung der Möllner Hauptstraße im Altstadtbereich
Für die Umgestaltung des „Zentralen Einkaufsbereiches / Grubenstraße“ im Zusammenhang mit der Städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Altstadt“ ist ab dem 16. Juni die Hauptstraße im Altstadtbereich zwischen Jähnenstraße und Wasserkrüger Weg am Bauhof für den gesamten Fahrzeugverkehr voraussichtlich bis Ende Juni 2024 komplett gesperrt. Anlieger können über die Seestraße und den Kurparkparkplatz in die Wallstraße gelangen.


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