Foto: W. Reichenbächer
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Geesthacht (LOZ). Die Grünen-Fraktion begrüßt es, dass sich die SPD-Fraktion ausführlich zur Parkraumbewirtschaftung geäußert hat. Ihre Stellungnahme ist jedoch aus der Sicht der Grünen inhaltlich sehr enttäuschend ausgefallen. Mit keinem Wort wird darin erwähnt, wie sich die SPD eine Reduktion der durch den Autoverkehr verursachten Treibhausgase vorstellt.

Nach den Klimaschutzzielen des Landes müssen die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent gesenkt werden, und bis zum Jahr 2040 muss Geesthacht klimaneutral sein. Der Anteil der durch den Straßenverkehr verursachten CO2-Emissionen in Geesthacht liegt gleichbleibend bei 20 Prozent.

Jens Kalke, Ratsmitglied: „Die SPD argumentiert unter anderem damit, dass E-Autos dann auch von Parkgebühren betroffen seien. Das muss so nicht umgesetzt werden. Diese sollten aus unserer Sicht von einer Gebührenpflicht befreit werden, wie es zum Beispiel in Hamburg der Fall ist. Ferner machen E-Autos bundesweit aktuell nur circa 3,9 Prozent an der Gesamtzahl der PKWs aus. Es geht bei der Parkraumbewirtschaftung eben genau darum, Menschen zu bewegen, von ihren umweltfeindlichen Verbrennern auf das Rad, den Bus oder auf E-Autos umzusteigen.“

Die Grünen-Fraktion ist insbesondere darüber irritiert, dass die SPD-Fraktion infrage stellt, dass das Bus- und Radwege-Netz in Geesthacht für eine Parkraumbewirtschaftung schon gut genug ausgebaut sei. Nach Einschätzung der Grünen-Fraktion kann dagegen das innerstädtische Busangebot viel mehr Fahrgäste gut verkraften. Das Gleiche gilt für die Nutzung der Geesthachter Radwege. Von daher überzeugt diese sozialdemokratische Argumentation nicht.

Die Grünen-Fraktion wünscht sich, dass alle Geesthachter Parteien endlich ihre Vorschläge auf den Tisch legen, wie der innerstädtische PKW-Verkehr reduziert werden kann, um die Klimaschutzziele zu erreichen.

„Parkhäuser, wie von der SPD angedacht, helfen dabei mit Sicherheit nicht. Sie dürften in der Summe zu noch mehr Parkplätzen in Geesthacht führen und damit den klimaschädlichen Individualverkehr weiter verstärken“, so abschließend Ratsmitglied Sonja Higgelke.

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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