Uta Silderhuis, die Leiterin der Stadtbücherei, war sichtbar stolz, den Lauenburgern ihre Stadtbücherei erklären zu können. Foto: hfr
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Lauenburg (LOZ). Ausfahrten in Lauenburg mit dem Bürgermeister sind in der Zwischenzeit nichts besonderes mehr. Diese Tradition, vor Jahren vom Amtsträger Andreas Thiede ins Leben gerufen, sind aber immer noch ein Höhepunkt im Treiben des Lauenburger Seniorenbeirats und wird von dessen Anhängerschaft jedes Jahr mit besonderen Erwartungen bedacht. „Was hat sich das Stadtoberhaupt diesmal einfallen lassen?“, wird im Vorfeld gefragt und dann auch spekuliert.

In diesem Jahr hatten viele Interessenten auf die neue Bücherei getippt, zumal der Sammlungsort für die Veranstaltung tatsächlich vor der Haustür lag.

Nun das Stadtoberhaupt ließ sich diese Chance nicht entgehen und führte seine Bürger durch die blitzblanken und neuen Räumlichkeiten, vielmehr er bediente sich dabei des Führungspersonals in Person der Bibliotheksleiterin Uta Silderhuis und des Archivchefs Dr. Lukas Schäfer. Denen schien es in der Tat ein Vergnügen zu sein, ihre Räumlichkeiten und ihre Schätze den Lauenburger Bürgern vorzustellen. In der Bücherei kann in der Tat nicht nur gelesen oder geschmökert werden, bequeme Räume und Sitzmöbel laden förmlich dazu ein, dort mehr als nur ein Buch auszuleihen. Die Ausstattung ist geeignet, die Wissbegierde einer jeden Altersgruppe zu befriedigen. Da verwundert es auch kaum, dass Uta Silderhuis trotz des kurzzeitigen Bestehens mit Stolz feststellen konnte: „Wir haben hier bereits über 30.000 Besucher gehabt“.

Wer noch ernstere Anliegen hat, Ahnen-Forschung betreibt oder Erbschaftsangelegenheiten zu erledigen hat, der wird im Obergeschoss beim Archivar fündig. Der hatte in früheren Jahren ein eher abgeschiedenes Dasein in einem Nebengebäude des Schlosses geführt, jetzt kann er das „Gedächtnis der Stadt“ auch hier präsentieren und die Folianten zur Schau stellen. Nur Anfassen mit Vorsicht und Glacee-Handschuhen, sonst würden die Kostbarkeiten zu Staub zerkrümeln.

Und diese Schätze zu digitalisieren, das würde noch einmal ein Vermögen kosten.

In der neuen Bücherei könnten Lauenburger lange Tage verbringen, dass der Kunde doch dort auch nicht umkommt, das ließen sich die Lauenburger Gäste im ebenfalls neu gestalteten Café erklären. Kaffee und Kuchen, spendiert vom Bürgermeister und der Stadt Lauenburg ließen diese Stadtrundfahrt zu einem runden Erlebnis werden.

Kurznachrichten Lauenburg


Sperrung Straßenbrücke Basedow-Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal
Die Straßenbrücke von Basedow nach Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal wird abgerissen und anschließend neu gebaut. Die vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt beauftragten Arbeiten sollten am 5. Januar starten. Witterungsbedingt wurde der Beginn der Arbeiten auf den 13. Januar verschoben. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Sommer 2027, so dass eine Überquerung des Kanals an dieser Stelle nicht möglich sein wird. Dieses gilt auch für Fußgänger und Radfahrer. Von der Sperrung betroffen ist auch der Geh- und Radweg entlang des Kanals. Eine Umleitung wird ausgeschildert.


Demenzberatung
Die Koordinierungsstelle Demenz bietet in Lauenburg einmal monatlich Demenzberatung an. Fragen rund um das Thema werden mit viel Zeit besprochen. An jedem 4. Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr können sich Angehörige und Menschen mit Gedächtnisproblemen im Fürstengarten 29 (Erdgeschoss) individuell, unabhängig und kostenfrei beraten lassen. Um Anmeldung wird gebeten, es gelten die aktuellen Regeln. Weitere Infos: Barbara Hergert, Koordinierungsstelle Demenz, Telefon 04542 / 83 84 670, info@koordinierungsstelle-demenz.de


Beratung des Pflegestützpunktes
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Haus der Begegnung, Fürstengarten 29, von 9-12 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege an. Der Zugang ist derzeit nur über die Schmiedestraße möglich. Nadine Fauck vom Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Aufgrund der aktuellen Lage sind persönliche Beratungen vor Ort nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab und unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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