Grüne begrüßen Beschluss zum Klimaschutzkonzept

Foto: hfr
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Ratzeburg (LOZ). Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zeigt sich erfreut über die einstimmige Annahme des Klimaschutzkonzepts im Kreistag am 2. Dezember.

Der Fraktionsvorsitzende Oliver Brandt sagt dazu: „Unsere Fraktion setzt sich seit Jahren für den Klimaschutz im Kreis ein. Unser langer Atem hat sich ausgezahlt, nun hat auch das Herzogtum Lauenburg ein Klimaschutzkonzept – als einer der letzten Kreise in Schleswig-Holstein. Angesichts des Klimawandels, der sich ungebremst fortsetzt, werden wir uns weiter dafür engagieren, dass im Haushalt die nötigen Mittel bereitgestellt werden, um den Klimaschutz voranzubringen.“

Die Vorsitzende des Ausschusses für Forsten, Energie und Klimaschutz, Kornelia Mrowitzky, ergänzt: „Mit dem Klimaschutzkonzept haben wir eine gute Grundlage, um konkrete Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung umzusetzen. Wir danken der Klimaschutzmanagerin Claudia Müller für ihre bisherige engagierte Arbeit und freuen uns, bei den nächsten Schritten weiter mit ihr zusammenzuarbeiten.“

Hauptziel des Klimaschutzkonzeptes ist es, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, insbesondere von Kohlendioxid und Methan. Die größten Potenziale ergeben sich demnach im Bereich „Naturschutz“ beim Moorschutz und der Wiedervernässung von trockengelegten Mooren. Als besonders wirtschaftlich gilt die energetische Sanierung von Kreisgebäuden.

Insgesamt umfasst das Klimaschutzkonzept 21 Maßnahmen in den sechs Handlungsfeldern klimafreundliche Kreisverwaltung, Mobilität, Landwirtschaft, Naturschutz, Siedlungsentwicklung und -planung sowie Kooperation und Vernetzung. Nach dem Beschluss des Kreistages sollen diese nun kontinuierlich von der Kreisverwaltung umgesetzt werden.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte bereits 2011 und 2017 ein Klimaschutzkonzept für den Kreis gefordert, die Anträge bekamen allerdings keine Mehrheit.  Mit dem Haushalt 2019 wurden auf Initiative der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und CDU Mittel für die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts beschlossen. Das Ergebnis liegt nun vor.

Kurznachrichten aus der Region


KSK spendet Mobiliar
Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg (KSK) spendet nicht mehr benötigtes Mobiliar aus ihrem ehemaligen Hauptgebäude an gemeinnützige Vereine und Institutionen. Zu vergeben hat die KSK hauptsächlich Büroausstattung wie Stühle, Schreibtische, Rollcontainer und Sideboards. Ab sofort können sich Organisationen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg unter der Mail-Adresse verwaltung@ksk-ratzeburg.de zur Ausgabe anmelden. „Nachdem wir mit unserem Mobiliar bereits den Kreis bei der Geflüchtetenhilfe unterstützt haben, wollen wir jetzt unseren Vereinen ermöglichen, kostenfrei an Ausstattung zu kommen“, erklärt Dr. Kram, Vorstandsvorsitzender der KSK. Es gelte das Motto „Wer zuerst kommt…“. Anmeldeschluss für die Abholung ist der 15. Juli.


Kreisverwaltung am 29. Juni nur eingeschränkt erreichbar
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg ist am 29. Juni aufgrund von zwei Teilpersonalversammlungen zum Teil nur eingeschränkt erreichbar. Die Telefonzentrale unter der Nummer 04541 / 888-0 steht weiterhin zur Verfügung. Die regulären Öffnungszeiten des Fachdienstes Straßenverkehr in Lanken sind hiervon nicht betroffen.


Sprechstunden der Behindertenbeauftragten
Die nächsten Sprechstunden der Kreisbehindertenbeauftragten Kirsten Vidal finden an folgenden Terminen statt:
Donnerstag, 23. Juni, von 14 bis 15.30 Uhr im Rathaus in Wentorf bei Hamburg, Hauptstraße 16.
Montag, 4. Juli, von 12 bis 16 Uhr im Raum 176 des Kreishauses, Barlachstraße 2, in 23909 Ratzeburg. Dort ist sie auch unter der Nummer 04541 888-493 telefonisch erreichbar.


Deutsche Rentenversicherung Nord telefonisch nicht erreichbar
Wegen einer innerbetrieblichen Veranstaltung stehen die Mitarbeitenden der Deutschen Rentenversicherung Nord am Freitag, 17. Juni, für telefonische Anfragen nicht zur Verfügung. Darauf weist der Rentenversicherungsträger mit Sitz in Lübeck hin. Alle Ratsuchenden können sich jedoch weiterhin an das kostenlose, bundesweite Servicetelefon unter der Rufnummer 0800 1000 4800 wenden. Ab Montag, 20. Juni, sind wieder wie gewohnt alle telefonischen Services der Deutsche Rentenversicherung Nord erreichbar.  


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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