Foto: Regionalbüro
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Die Landtagsabgeordneten Silke Backsen und Oliver Brandt betonen die Bedeutung des Naturschutzes für die Klimawende

 

(LOZ). Bei einem Besuch des Zweckverbandes Schaalsee Landschaft informierten sich der Landtagsabgeordnete Oliver Brandt aus Lütau und seine Kollegin Silke Backsen aus Nordfriesland (Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion für Umwelt- und Naturschutz) über das Flächenmanagement des Zweckverbandes und aktuelle, länderübergreifende Projekte in Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Schaalsee-Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

 Dabei besichtigten sie gemeinsam mit der Geschäftsführerin des ZSL, Maria Boness und ihren Mitarbeitern im Rahmen einer Exkursion verschiedene Flächen mit extensiver Weidewirtschaft rund um den Mechower See. Begleitet wurden sie von Vertretern des Grünen Ortsverbandes aus Ratzeburg, die sich von dem windigen und regnerischen Wetter nicht hatten abschrecken lassen.

Silke Backsen war vom Projekt beeindruckt: „Die Landschaftspflege und die Schaffung zusammenhängender großer Naturschutzflächen durch den Zweckverband sind vorbildlich und leisten einen großen Beitrag zur Steigerung der Biodiversität. Ganz außergewöhnlich finde ich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von drei Kreisen und zwei Bundesländern hier rund um den Schaalsee.“

Frau Boness und Herr Piel (Flächenmanager Zweckverband) berichteten von nennenswerten Erfolgen bei der Stabilisierung von Beständen seltener Boden- und Gebüschbrüter durch die Einrichtung einer Halboffenen Weidelandschaft in den Kiekbuschwiesen sowie erfreulichen Entwicklungen nach der Wiedervernässung im Reimersmoor, das ebenso wie der Mechower Weiher als Rast- und Brutplatz eine hohe ökologische Bedeutung hat. Die Arbeiten am Mechower Weiher sollen noch in diesem Jahr aufgenommen werden, um auch hier einen höheren Wasserstand wieder herzustellen.

Oliver Brandt resümierte: „Mit der Flächensicherung wurde in den letzten 30 Jahren ein großer Erfolg für den Naturschutz in der ehemaligen Grenzregion erzielt. Daher ist es konsequent, wenn der Zweckverband sich zukünftig nach Süden erweitert und Flächen bis hin zur Elbe in die Betreuung aufnimmt.“

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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