Mobilitätsmanagement steckt im Stau

Foto: hfr
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Wentorf (LOZ). Den Verkehr in und zwischen den drei benachbarten Gemeinden Wentorf, Reinbek und Glinde umwelt- und sozialverträglicher und auch effizienter zu gestalten – das sollte durch ein gemeinsames Mobilitätsmanagement im Mittelzentrum auf den Weg gebracht werden.

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Nun haben die Stadtverordnetenversammlung in Reinbek und die Gemeindevertretung von Wentorf dies mehrheitlich abgelehnt, sehr zum Bedauern der Grünen Fraktionen, die diesem Thema höchste Priorität geben. Obwohl alle Fraktionen sich grundsätzlich für ein Mobilitätsmanagement aussprechen, wurde nach Meinung der Grünen die Möglichkeit verpasst, ein starkes Signal auch in Richtung Reinbek und Glinde zu setzen und eine kommunale Zusammenarbeit anzustreben.

Torsten Dreyer, Fraktionsvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen in Wentorf: „Wir hätten uns hier eine klare Entscheidung für besseres Mobilitätsmanagement gewünscht. Schade, dass wir nur eine weitere Fraktion an unserer Seite hatten.“

Mobilitätsmanagement setzt auf unterschiedlichen Ebenen an. Die Kommunen sind ein zentraler Akteur zur Gestaltung nachhaltiger Verkehrsangebote. Es werden dabei unterschiedliche Zielgruppen angesprochen, so kann beispielsweise die Mobilität von Beschäftigten auf ihren täglichen Arbeitswegen, Geschäfts- und Dienstreisen und das Flottenmanagement eines Fuhrparks thematisiert werden.

Notwendige Voraussetzungen sind leistungsfähige Infrastruktureinrichtungen wie attraktive Fuß- und Radverkehrsnetze, geeignete Fahrradabstellanlagen an Schnittstellen zum öffentlichen Verkehr und in Betrieben vor Ort. Dazu gehören auch ein leistungsfähiger ÖPNV, der auch zu Zeiten geringer Nachfrage ein Angebot bereithält und alternative Mobilitätsangebote wie Bike- und Carsharing. Zu einem erfolgreichen Mobilitätsmanagement gehört aber auch ein professionelles Marketing, das sich sowohl an die politischen Entscheidungsträger als auch an die Nutzerinnen und Nutzer richtet.

Die Wentorfer Grünen wollen sich bei den jetzt wieder neu beginnenden Beratungen für die schnelle Einführung eines gemeinsamen Mobilitätsmanagements im Mittelzentrum einsetzen.

Kurznachrichten aus der Region


Sprechstunden der Behindertenbeauftragten
Die nächsten Sprechstunden der Kreisbehindertenbeauftragten Kirsten Vidal finden an folgenden Terminen statt:
Donnerstag, 25. Juli, von 14 bis 15.30 Uhr im Rathaus in Wentorf bei Hamburg, Hauptstraße 16.
Montag, 5. August, von 12 bis 16 Uhr im Raum 176 des Kreishauses, Barlachstraße 2, in Ratzeburg. Dort ist sie auch unter der Nummer 04541 / 888-493 telefonisch erreichbar.


Zusatzkosten für den Rollstuhltransport entfallen
In regelmäßigen Abständen wird die Kreisverordnung über Beförderungsentgelte für den Gelegenheitsverkehr mit Taxen im Kreis Herzogtum Lauenburg aktualisiert und die Beförderungsentgelte angepasst. Mit der ab 1. Juli gültigen, neuen Kreisverordnung werden nun nicht nur die Entgelte aktualisiert, sondern auch die Zusatzkosten für die Rollstuhlmitnahme gestrichen, welche bisher noch nach Aufwand berechnet werden können. Eine veraltete Regelung, die mit dem Gleichbehandlungsgedanken nicht mehr vereinbar ist und daher künftig entfällt.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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