Lauenburger Senioren: lieber einmal zu viel als zu wenig 112 rufen

Foto: hfr
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Lauenburg (clb). „Bei Risiken wählen Sie die 112 und fragen Sie ihren Arzt“, mit diesem leicht abgeänderten Werbespruch lässt sich in kurzen Worten der Inhalt des Vortrages des Kardiologen Dr. Christian Dirk Keller vom Geesthachter Johanniter Krankenhaus bei den Lauenburger Senioren beschreiben. Selten hat ein Vortrag bei den Besuchern ein so lebhaftes Echo gefunden wie dieser des Chefarztes der inneren Abteilung der Geesthachter Anstalt.

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Der Internist und Katheter-Spezialist unterrichtete seine Zuhörer mit einem durch Lichtbilder illustrierten Vortrag und konnte anhand von Bildern nachweisen, dass Kreislauferkrankungen in Deutschland immer noch die höchste Todesrate noch vor den Krebserkrankungen aufweisen. Rauchen, mangelnde Bewegung, Diabetes oder Bluthochdruck sind Hauptursachen für derartige Beschwerden. Die machen sich bei den Patienten durch verschiedene Merkmale wie Brustenge bemerkbar.

„Dann“, so Dr. Keller „ist es höchste Zeit, die Hilfe-Nummer 112 anrufen um sich in das nächste Krankenhaus transportieren zu lassen. Und das lieber einmal zu viel als zu spät“. Wenn diese ärztliche Hilfen innerhalb der nächsten 60 Minuten geleistet werden, dann kann der größte Schaden noch abgewendet werden.

Seit den 90iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts steht den Herzmedizinern ein hervorragendes Mittel mit dem Herzkatheter zur Bekämpfung derartiger Krankheiten zur Verfügung. Mit dessen Hilfe können Verengungen der Herzkranzgefäße durch Ballon -Dilatation oder den Einsetzen von Stents behoben werden.

Nun hat ein derartiger Vortrag ein enormes Interesse zur Folge, denn auch in Lauenburg gab es viele Betroffene unter den Zuhörern. Dr. Keller hatte im Anschluss noch viele Fragen der Besucher zu beantworten, die er auch in Ruhe abarbeitete. Diese Tatsache bewies noch einmal die Richtigkeit des Programms des Seniorenbeirats näher mit dem Programm an die Wirklichkeit der Senioren heranzurücken.

Die Musik von Horst Hermann spielte an diesem Senioren-Nachmittag nur eine untergeordnete Rolle. Der Entertainer fühlte sich diesmal ein wenig unterfordert, denn in diesem Fall spielten Fragen der Gesundheit die Hauptrolle. Die Senioren überlegen nun nach dem großen Interesse in Lauenburg auch einen weiteren Mediziner aus Geesthacht im zweiten Halbjahr zu Wort kommen zu lassen: Dr. Kopdak, den zweiten Chefarzt der Inneren Medizin , der als Spezialist für Magen- und Darmkrankheiten gilt.

Kurznachrichten Lauenburg


Terminverschiebung Wochenmarkt
Aufgrund der Feiertage zu Weihnachten und Neujahr wird der mittwochs stattfindende Lauenburger Wochenmarkt auf den Dienstag vorgezogen. Der Wochenmarkt wird demnach am Dienstag, 24. Dezember, und am Dienstag, 31. Dezember, stattfinden. Die Marktbeschicker sind von 7 Uhr bis 12.30 Uhr für ihre Kunden da und freuen sich auf ihren Besuch. Aus diesem Grund stehen die Parkplätze im Bereich „Alte Wache“ und „Lütten Markt“ am 24. und 31. Dezember in der Zeit von 6 Uhr bis 15 Uhr nicht zur Verfügung.


Taizé-Gebet in der Maria-Magdalenen-Kirche
Das Taizé-Team Lauenburg lädt am Sonnabend, 21. Dezember, um 18 Uhr zu einem ökumenischen Taizé-Gebet in die Maria-Magdalenen-Kirche ein. Zur Einstimmung auf die Feiertage werden neben den traditionellen Taizé-Liedern auch Weihnachtslieder gesungen. Das Einsingen beginnt um 17.30 Uhr.


Schließzeiten der Lauenburger Tafel
Vom 21. Dezember bis 9. Januar schließt Lauenburger Tafel ihre Ausgabe. Letzter Ausgabetag ist der 20. Dezember, erster ausgabetag im neuen Jahr ist der 10. Januar.


Baustelle Kleiner Sandberg
Ab dem 7. Oktober bis voraussichtlich Frühjahr 2025 werden in der Straße Kleiner Sandberg in Lauenburg Kanalbaumaßnahmen im Auftrag der Stadtbetriebe AöR durchgeführt. Hierzu muss diese Straße voll gesperrt werden. Anwohnerinnen und Anwohner werden durch die Baufirma über Einzelheiten informiert.


Demenzberatung
Die Koordinierungsstelle Demenz bietet in Lauenburg einmal monatlich Demenzberatung an. Fragen rund um das Thema werden mit viel Zeit besprochen. An jedem 4. Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr können sich Angehörige und Menschen mit Gedächtnisproblemen im Fürstengarten 29 (Erdgeschoss) individuell, unabhängig und kostenfrei beraten lassen. Um Anmeldung wird gebeten, es gelten die aktuellen Regeln. Weitere Infos: Barbara Hergert, Koordinierungsstelle Demenz, Telefon 04542 / 83 84 670, info@koordinierungsstelle-demenz.de


Beratung des Pflegestützpunktes
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Haus der Begegnung, Fürstengarten 29, von 9-12 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege an. Der Zugang ist derzeit nur über die Schmiedestraße möglich. Nadine Fauck vom Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Aufgrund der aktuellen Lage sind persönliche Beratungen vor Ort nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab und unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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