Mölln: Kunst und Natur im Stadthauptmannshof

Foto: Stiftung Herzogtum Lauenburg
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Mölln (LOZ). Fünf norddeutsche Künstlerinnen und Künstler zeigen im Möllner Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, sehr unterschiedliche Werke über den Einklang von Natur und Kunst.

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Kuratiert wurde die diesjährige Herbstausstellung von der Künstlerin Antje Ladiges-Specht, die zum siebten Mal ehrenamtlich eine Ausstellung für die Stiftung Herzogtum Lauenburg umsetzte. Sie hat fünf Künstlerinnen und Künstler, aus Schleswig- Holstein und unmittelbarer Umgebung, eingeladen ihre Werke unter dem Titel „Natur Kunst im Einklang“ zu zeigen. „Hinter der Beschäftigung mit der Natur geht es um Natur als Material, um Natur in ihrer Vergänglichkeit, um Natur in ihrer Transformation“, so Kuratorin Antje Ladiges-Specht. Ihrer Recherche ist die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler mit ihrer Vielfalt an künstlerischem Ausdruck zu verdanken.

Diese Vielfalt an künstlerischer Auseinandersetzung und Herangehensweise bestätigt sich beim Gang durch die Ausstellung im Stadthauptmannshof in Mölln. Son sind verspielte, verträumte und detailreiche Bilder von Kay Konrad zu entdecken. Sie hängen im oberen Stockwerk wie auch die Bilder von Ute Lübbe, die sich mehr als Zeichnerin versteht denn als Malerin. Ute Lübbe interessiert sich vor allem für das Spannungsfeld zwischen Natur und menschlichem Handeln.

„Natur und Kunst sind seit Gründung der Stiftung Herzogtum Lauenburg Themenbereiche in denen die Stiftung von jeher aktiv tätig ist. Das umfasst zum Beispiel ihr Engagement im Pirschbachtal wie auch die Verleihung des „Blunck-Umweltpreis“ im September 2023“, so Stiftungspräsident Klaus Schlie bei seiner Begrüßung zur Eröffnung der Ausstellung.

Laudator für diese vielfältige Ausstellung war Meinhard Füllner, Kreispräsident a.D. Er stellte das Ausstellungsmotto Kunst und Natur in Bezug zum Menschen als immer wiederkehrenden Bezugspunkt Mensch, der auf die Natur einwirkt, in Zusammenhang

Im unteren Ausstellungsbereich sind Arbeiten von Nando Kallweit, Hans-Hinnerk Rohde und Olga B. Ruschke zu sehen. Skulpteur Nando Kallweit, der seine Bronzeskulpturen zum größten Teil auch im eigenen Atelier gießt, erarbeitet schlanke Skulpturen mit ungewöhnlichen Proportionen. Sie in der Natur zu betrachten, ihr Schönheit, fesselt den Blick des Betrachters.

Hans-Hinnerk Rohdes feinen Bleistiftzeichnungen liegt wiederum immer die Beobachtung, nie die Studie zugrunde. In den verlassenen Dingen, die er in die Natur hineinzeichnet, versucht der Betrachter eine Geschichte zu sehen, die das Gesehene mit der Natur in Einklang bringt. Olga B. Rusche entwickelt ihre Arbeit aus der großen Freude und ihr Staunen über die Wunder in der Natur und die Sorge über die Zerstörung eben dieser Natur. Ihre Federzeichnungen der Jahresringe von Bäumen spiegeln die Kraft der Natur aber auch ihre Zerbrechlichkeit.

Die Ausstellungsräume lassen bei dieser Herbstausstellung genug Raum für jedes Kunstwerk um sich zu entfalten und den Betrachter zu intensiven Betrachtungen einzuladen.

Die Vernissage wurde mit musikalischen Bildern von Stefan Battige an der Harfe und Christina Sophie Meier am Klavier untermalt.

Die Ausstellung ist bis zum 15. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten: samstags und sonntags 11 bis 16 Uhr und während der Kulturnacht am 2. Oktober (18 - 23 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Kurznachrichten Mölln


Wer möchte Wildschadenschätzer werden?
Die Stadt Mölln sucht gemeinsam mit dem Amt Breitenfelde zum Juli eine Person, die das Ehrenamt des amtlichen Wildschadenschätzers bekleidet. Aufgabe des Wildschadenschätzers ist es, bei Terminen am Schadensort Wildschäden abzuschätzen und eine gütliche Einigung hinsichtlich des Schadensausgleichs herbeizuführen. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Abzuschätzen sind ausschließlich Schäden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, wie beispielsweise Grün- und Ackerland oder Maisflächen. Vorzugsweise werden Personen gesucht, die sowohl mit der Jagd als auch mit der Landwirtschaft vertraut sind. Die Tätigkeit des Wildschadensschätzers wird mit einer entsprechenden Aufwandsentschädigung vergütet. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Fachdienst Ordnung der Stadt Mölln, Telefon 04542 / 80 31 29.


Exkursion nach Haithabu entfällt
Die von der Stiftung Herzogtum Lauenburg für den 26. Mai geplante Tagesexkursion nach Haithabu entfällt aus organisatorischen Gründen.


Tandera-Theater in der Stadtbücherei Mölln
Das Tandera-Theater kommt am Dienstag, 4. Juni, mit dem Stück „Frieda und Frosch“ in die Stadtbücherei Mölln. Das Abenteuer von Kröte Frieda und Frosch Fredy ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet und beginnt um 15.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Karten gibt es ab sofort in der Stadtbücherei, Gudower Weg 9.


Vollsperrung der Möllner Hauptstraße im Altstadtbereich
Für die Umgestaltung des „Zentralen Einkaufsbereiches / Grubenstraße“ im Zusammenhang mit der Städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Altstadt“ ist ab dem 16. Juni die Hauptstraße im Altstadtbereich zwischen Jähnenstraße und Wasserkrüger Weg am Bauhof für den gesamten Fahrzeugverkehr voraussichtlich bis Ende Juni 2024 komplett gesperrt. Anlieger können über die Seestraße und den Kurparkparkplatz in die Wallstraße gelangen.


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