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Berlin (LOZ). Mehr Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und weniger Egoismus – rund 70 Prozent der Befragten wünschen sich, dass soziale und gemeinschaftliche Werte zukünftig in unserer Gesellschaft wichtiger werden. Dies ergab die neue Wertestudie, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Strategischen Vorausschau in Auftrag gegeben wurde. Teil dieser Studie waren mehrere vom Institut Allensbach durchgeführte repräsentative Befragungen mit jeweils 1.300 Teilnehmenden.

Bei der Frage nach den eigenen und persönlichen Werten gaben die meisten an, dass enge soziale Beziehungen für sie eine große Rolle spielen (85 Prozent). Materielle und erfolgsbezogene Werte sind den Deutschen hingegen deutlich weniger wichtig: Mit 54 Prozent Zustimmung steht „Erfolg im Beruf“ gerade einmal an achter Stelle der 21 Antwortmöglichkeiten, „Materieller Wohlstand“ mit 40 Prozent sogar nur auf Rang 16.

Diese hohe Bedeutung enger sozialer Beziehungen findet sich allerdings laut Ansicht der Befragten nicht in der Gesellschaft wieder: 76 Prozent der Bürgerinnen und Bürger geben an, dass gesamtgesellschaftlich eher materieller Wohlstand wichtig sei, gefolgt von beruflichem Erfolg (68 Prozent). Gleichzeitig äußern sie klar den Wunsch nach Veränderung: Die von ihnen wahrgenommene Kluft zwischen persönlichen und gesellschaftlich vorherrschenden Werten wird nicht einfach hingenommen, sondern sie möchten das, was ihnen persönlich wichtig ist, auch in eine zukünftige Gesellschaft mitnehmen.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek dazu: „In einer Welt, die sich immer schneller verändert, wünschen sich die Menschen mehr Zusammenhalt. Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass eine Gesellschaft zusammenhält und die Menschen aufeinander Rücksicht nehmen. Ungebrochen und über unterschiedliche sozioökonomische Hintergründe hinweg sind den Menschen in unserem Land vor allem soziale Kontakte, Familie und Freunde wichtig. Auch wenn es um die Vermittlung von Werten geht, sind Eltern, Freundschaften, Partnerschaften, Schule und Arbeitswelt immer noch die wichtigsten Instanzen, die Orientierung vermitteln. Dort, wo wir uns nahestehen und gemeinsam lernen und arbeiten, ist der Zusammenhalt groß. Das stärkere Wir-Gefühl, das sich die Menschen für die Zukunft nach der Studie grundsätzlich wünschen, macht Mut für die Zukunft der Gesellschaft und die Zukunft unseres Landes.“

„Wertvorstellungen, wie sie heute vorhanden sind, prägen maßgeblich die Zukunft.“

Die Einblicke in die Wertvorstellungen der deutschen Gesellschaft sind die Grundlage für das BMBF-Projekt Strategische Vorausschau, das aufgrund dieser Tendenzen Zukunftsszenarien entwickelt und durchleuchtet. „Wertvorstellungen, wie sie heute vorhanden sind, prägen maßgeblich die Zukunft mit. Werte formen Gesellschaften, also auch zukünftige Gesellschaften, und die Gesellschaften wiederum formen dann auch wieder die Werte“, erläutert Dr. Christian Grünwald, Projektleiter des Zukunftsbüros, das die Wertestudie konzipiert und durchgeführt hat.

Mithilfe der sogenannten Szenario-Technik – einer Foresight-Methode – wurden Szenarien aufgestellt, die beleuchten, wie sich unterschiedliche globale Veränderungen auf diese Wertelandschaft auswirken könnten. „Die Tatsache, dass die Zukunft offen ist, heißt, wir müssen eigentlich umso mehr antizipieren, was sie sein könnte, in welche Richtung sie sich entwickeln könnte. Das heißt, wir wollen in Alternativen denken, diese Möglichkeitsräume auch öffnen und dann rückkoppeln an das: ‚Was müssen wir heute tun, damit wir uns in diese Richtung entwickeln können?‘“, erklärt Cornelia Daheim, Vorsitzende des Zukunftskreises. Der Zukunftskreis ist ein für die Strategische Vorausschau gebildetes Gremium aus 17 Expertinnen und Strategen verschiedener Disziplinen, die das BMBF zu Zukunftsfragen beraten. Eine Auswahl von sechs Szenarien wurde ausführlich ausgearbeitet: Die Ergebnisse erstrecken sich von einer erstarkten EU über ein dominierendes ökologisches Leitbild als Reaktion auf den Klimawandel bis hin zu einer Wiederkehr der politischen Blockstaaten.

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(LOZ). Zum ersten bundesweiten „Warntag“ am 10. September erklären Irene Mihalic, Sprecherin für Innenpolitik, und Konstantin von Notz, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

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(LOZ). Zur heutigen Ankündigung Vattenfalls, das Kohlekraftwerk Moorburg möglicherweise bereits 2021 stillzulegen erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer:

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Berlin (LOZ). Zur Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie im Kabinett erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer, Energie- und Umweltpolitikerin:

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(LOZ). Was passiert mit dem Atommüll? – Unter diesem Titel hatte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer zu einem Online-Austausch eingeladen. Neben ihrem Gast, Stefan Studt, Vorsitzender Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), konnte Nina Scheer über 50 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen.

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Berlin (LOZ). Am heutigen Freitag haben Bund und Länder die Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt Schule verabschiedet. Somit kann das Sofortausstattungsprogramm für Schulen in Höhe von 500 Millionen Euro starten. Hierzu erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer:

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(LOZ). 2019 haben Deutschland und Frankreich mit dem „Vertrag von Aachen“ einen neuen Freundschaftspakt besiegelt. Der sieht unter anderem die Einrichtung eines Bürgerfonds mit einem Gesamtbudget in Höhe von 2,4 Millionen Euro vor, für den nun Projektanträge eingereicht werden können.

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(LOZ). Teil des Beschlusses, mit dem sich Bund und Länder den weiteren Umgang mit Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID-19-Epidemie verständigt haben, ist die dringende Empfehlung, so genannte (nicht-medizinische) Alltagsmasken zu tragen.

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