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(LOZ). Im Kreis Herzogtum Lauenburg werden aktuell 188 Pflegekinder in 146 Pflegefamilien betreut. Pflegekinder stehen dabei unter dem besonderen Schutz des Kinder- und Jugend-Stärkungsgesetzes (KJSG), welches ihnen, wie Kindern in Tageseinrichtungen, das Recht auf Schutz, Beteiligung, Beschwerde, Information und Förderung sichert.

Am 16. März fand dazu in Mölln die Auftaktveranstaltung zur Erarbeitung eines Schutzkonzeptes für Pflegestellen im Kreis Herzogtum Lauenburg statt. 32 Pflegeeltern und 7 Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes widmeten sich von 9 bis 16 Uhr unterschiedlichen Inhalten rund um die Themen „Sicheres Aufwachsen und Schutz von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien“.

Um Gefährdungen für Pflegekinder entgegenzuwirken, bildet die regelmäßige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Pflegekinderdienst und Pflegepersonen, Pflegekindern und Herkunftsfamilie einen zentralen Aspekt.

Da die Entwicklung eines Schutzkonzeptes ein lebendiger Prozess ist, der kontinuierlich aktualisiert werden muss, wird der Pflegekinderdienst zukünftig weitere Workshops für Pflegeeltern anbieten.

Pflegeeltern zu sein, ist für viele Paare und Alleinstehende eine erfüllende und vielseitige Aufgabe. Der Kreis Herzogtum Lauenburg sucht ständig liebevolle und engagierte Menschen, die Kindern ein stabiles Zuhause geben können. Wer sich vorstellen kann, ein Pflegekind aufzunehmen, hat die Möglichkeit, sich unverbindlich von Silke Krüger (04541 888-548) oder Loraine Aksu (01716450873) beraten zu lassen. Gern können Sie sich auch per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. melden. Informationen gibt es auch unter www.nestfamilien.de/, einer Initiative der schleswig-holsteinischen Pflegekinderdienste.

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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