Der Bahnhof Büchen 1981. Foto: Amtsarchiv Büchen
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Büchen (LOZ). Das Café in der Priesterkate ist im Februar an den Sonntagen 5. und 12.2. jeweils von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Die Gemeinde Büchen zeigt während der Öffnungszeiten des Cafés Fotos zur Geschichte des Bahnhofs Büchen.

Als im Mai 1846 der erste Spatenstich für die Berlin-Hamburger Eisenbahnstrecke bei Ludwigslust erfolgte, zählte das Dorf Büchen 130 Einwohner. Das 50 Meter lange erste Hauptgebäude des Bahnhofs Büchen wurde in den 1840er Jahren im neoklassizistischen Stil errichtet. Der Bahnhof an den Eisenbahnstrecken Hamburg-Berlin und Lübeck-Büchen-Lüneburg entwickelte sich zum Kristallisationspunkt der damaligen selbständigen Gemeinden Büchen, Pötrau und Nüssau. Obwohl das Bahnhofsgebäude auf Pötrauer Flur gebaut wurde, entstand in der Bevölkerung der Begriff des Ortsteils „Bahnhof Büchen“. Künftig prägten der Bahnhof und das Eisenbahnkreuz die Gemeinde Büchen.

Nach der Zerstörung durch einen Luftangriff der Royal Air Force am 26. April 1945 wurde in den 1950er Jahren ein neues Hauptgebäude errichtet. In der Zeit des Kalten Krieges entwickelte sich der Bahnhof Büchen zur Drehscheibe im Personen- und Güterverkehr zwischen Ost und West. Nach zähen Verhandlungen der Gemeinde Büchen mit der Deutschen Bahn ab dem Jahr 2000 wurde der Bahnhof bis November 2013 in einer ersten Stufe modernisiert. Danach erfolgte bis 2019 der weitere Ausbau zur modernen Mobilitätsdrehscheibe.

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