Grüne: Forderung nach PV-Pflicht für neue Gebäude in Büchen ist zu begrüßen

Foto: hfr
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Büchen (LOZ). Der Orts- und Amtsverband Bündnis 90/Die Grünen Büchen unterstützt den Einsatz der ABB, die Installation von Photovoltaik auch auf und an privaten Gebäuden zu fordern und sich dafür einsetzen zu wollen.

Angesichts der Klimakrise und der Notwendigkeit alle Blockaden aufzuheben, die einen schnellen Ausbau der Photovoltaik als Basistechnologie für den dezentralen und bürgernahen Ausbau erneuerbarer Energie verhindern, reicht allerdings der Einsatz für eine einzige PV-Anlage auf einem Supermarkt in dem insgesamt klimaschädlichen Baugebiet B-Plan Nr. 64 „Pötrauer Tor“ nicht aus, so die Grünen.

„Ein ernsthafter und glaubwürdiger politischer Einsatz bei allen öffentlichen wie privaten Bau- und Planungsprojekten in der Gemeinde Büchen ist erforderlich, um mit Photovoltaikanlagen in Kombination mit Batteriespeichern und Elektrofahrzeugen so viel wie und so schnell wie möglich zur viel beschworenen Klimaneutralität und damit Nachhaltigkeit zu gelangen.

Es ist zu hoffen, dass die ABB die Grünen in Büchen ab heute darin unterstützt, alle neuen und zu modernisierende Gebäude zukünftig klimaneutral zu erstellen. Deshalb sollte sich die ABB auch dafür einsetzen, dass eine Korrektur der Fehlentscheidungen der Gemeinde erfolgt, den neuen Bauhof oder die neue Mehrzweckhalle ohne PV-Anlagen zu erstellen“, erklärt Daniel van Eijden.

„Auch das Fehlen einer entsprechenden Anlage auf dem Feuerwehrgerätehaus ist vollkommen unverständlich. Wie ist es möglich, dass so etwas passiert, wenn die ABB vorgibt Bauprojekte nachhaltig und klimafreundlich mitgestalten zu wollen und seit Jahren den eigenen Ausschuss-Vorsitz im Umwelt- und Bauausschuss nicht merklich nutzt?“, so Arne Kalski. „Es bedarf mehr als symbolischer Einzelaktionen und grüner Imagepflege.“

„Für glaubwürdigen Klimaschutz und Nachhaltigkeit braucht es in Büchen den Stopp von Planungen für weitere Wohn- und Gewerbegebiete, das Stoppen des Mottos von ‚Büchen macht grün kaputt‘“, so der Grünen Ortsverband.

Kurznachrichten Büchen


Jahreshauptversammlung des ESV Büchen
Die Mitglieder des ESV Büchen sind herzlich zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 16. Februar, um 20 Uhr in Pröppers Sportsbar, Möllner Straße 61 in Büchen eingeladen. Die Tagesordnungspunkte sind auf der Homepage www.esv-buechen.de veröffentlicht.


Jessen und Melzer ausverkauft
Das am Donnerstag, 9. Februar, in der Priesterkate stattfindende Konzert mit dem Gitarren-Duo Jessen & Melzer ist ausverkauft.


Seniorennachmittag in Witzeeze
Der Kultur- und Sozialausschuss der Gemeinde Witzeeze lädt wieder zum Seniorennachmittag ein. Am Dienstag, 14. Februar, treffen sich die Teilnehmer ab 15 Uhr im Regionalen Kulturzentrum (KUZ) in der Dorfstraße 16 in Witzeeze. Der Vorsitzende des Ausschusses Wolfgang Kroh freut sich, immer am zweiten Dienstag eines Monats bei Kaffee und Kuchen einfach nur zu Klönen oder gemeinsam unterschiedliche Spiele wie Mensch ärgere Dich nicht, Kniffel, Doppelkopf, Rommé, Alle nach rechts oder andere Spiele zu spielen.


Der SPD-Ortsverein Büchen lädt ein zum Neujahrsempfang
Nach zwei Jahren coronabedingter Pause startet die Büchener SPD mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang am Sonntag, 22. Januar, um 11 Uhr in der Priesterkate in das kommunalpolitische Jahr 2023. „Wir würden uns freuen viele Bürger an historischer Stätte zu interessanten Gesprächen rund um die Büchener Gemeindepolitik begrüßen zu dürfen“, lädt die SPD ein.


JHV der Spielfreunde Fitzen
Am Freitag, 3. Februar, um 20 Uhr findet in Möller´s Gasthof, Fitzen die JhV des SF Fitzen statt. Auf der Tagesordnung stehen die Wahlen des zweiten Vorsitzenden, Kassenwarts und eines Beisitzers sowie eines Kassenprüfers.


Halbseitige Sperrung im Grünen Weg
Vom 11. Juli bis 28. Februar 2023 muss der Grüne Weg in Büchen aufgrund von Baumaßnahmen am Kindergarten Arche Noah halbseitig gesperrt werden. Der Fußgängerweg führt in dieser Zeit über die Fahrbahn. Gleichzeitig kommt es zu einer Sperrung des unteren Bereiches im Lindenweg. Der Lindenweg wird zur Sackgasse und der Kindergarten kann durch Eltern von dort aus nicht angefahren werden.


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